Zugvögel Rote Liste - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

In Bedrängnis Bedrohte Zugvögel

Waldsaatgänse im Osten, Wildgänse im Norden, Watvögel im Watt: Deutschland dient fast 300 Vogelarten als Rastplatz. Die erste Rote Liste für Zugvögel zeigt, dass ein Viertel von ihnen gefährdet ist - etwa durch Fischernetze oder Windräder.
1 / 8

Wildgänse fliegen im Sonnenuntergang über ein Feld im Oderbruch nahe von Sachsendorf (Märkisch-Oderland): Viele dieser Zugvögel verbringen den Winter auf den weiten Feldern dieser Gegend.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
2 / 8

Zugvögel fliegen am 9. März 2014 über Köln: Von den 279 regelmäßig vorkommenden Zugvogelarten ist knapp ein Viertel in ihrem Bestand gefährdet.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
3 / 8

Brandgans im Luisenpark in Mannheim: Etwa 80 Prozent des nordeuropäischen Bestands der Brandgans versammeln sich im Sommer zur Mauser auf Sandbänken vor der Elbmündung.

Foto: Ronald Wittek/ dpa
4 / 8

Kuckuck: Der Vogel wird laut Roter Liste als gefährdet eingestuft.

Foto: DPA/ LBV Bildarchiv/ Andreas Hartl
5 / 8

Junger Kiebitz: Auch Kiebitze sind gefährdet.

Foto: Roland Scheidemann/ dpa
6 / 8

Schwarmbildende Stare: Die Vögel wandern auf ihren tausend bis 2000 Kilometer weiten Reisen in großen Gruppen mit Tausenden Tieren.

Foto: DAVID BUIMOVITCH/ AFP
7 / 8

Die Formation des Schwarms folgt einem festgelegten Prinzip: Nach dem Start flattern Stare zunächst chaotisch durcheinander. Gibt kein Vogel eine Richtung vor,...

Foto: DAVID BUIMOVITCH/ AFP
8 / 8

...entsteht ein Torus - ein Ring in Reifenform. Dieser kommt zustande, weil Stare unbewusst Navigationsregeln folgen: Sie fliegen zum Beispiel immer ungefähr in die gleiche Richtung wie ihre Nachbarn.

Foto: AMIR COHEN/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?