Zukunftsvisionen - DER SPIEGEL
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Zukunftsvisionen Apokalypse aus dem Computer

Das Öl geht zu Ende, die Wirtschaft stürzt ab, der Zivilisation droht der Knock-out: Mit "Die Grenzen des Wachstums" legte der Club of Rome 1972 die heilige Schrift aller Zukunftsskeptiker vor. Die Computersimulation in Buchform war der erste Öko-Megaseller überhaupt und prägte das gesellschaftliche Klima der Siebziger wie kein anderes Werk.
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Earth Day 1970: Ein Student mit Gasmaske "riecht" demonstrativ an einer Magnolienblüte - Anlass ist eine Demo im New Yorker City Hall Park anlässlich des "Earth Day" am 22. April 1970.

Foto: AP
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"The Limits to Growth": Umschlag der amerikanischen Originalausgabe von 1972.

Foto: Ralf Bülow
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Fahrverbot während der Ölkrise: Blick auf das leere Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg. Wegen der Ölkrise wurde im November/Dezember 1973 an vier aufeinander folgenden Sonntagen ein Fahrverbot auf deutschen Autobahnen verhängt.

Foto: Ossinger / dpa
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Ruhrgebiet: Fabrikschornsteine an der Ruhr blasen ihre Abgae in die Atmosphäre, 1970.

Foto: Getty Images
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Hunger in Biafra: In einem Flüchtlingslager in Biafra verteilt ein Arzt Milch an hungernde Kinder. In der Club-of-Rome-Studie "The Limits to Growth" sagten Experten 1972 Hungersnöte in großem Maßstab als Folge des globalen Bevölkerungswachstums voraus.

Foto: AP
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SPIEGEL-Titel 2/1973: "Wachstum - im Wohlstand ersticken?" titelte das Hamburger Nachrichtenmagazin zu Beginn des Jahres 1973.

Foto: DER SPIEGEL
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Rauchende Schlote: Anfang der siebziger Jahre rückte die Umweltverschmutzung und damit die Kosten des industriellen Fortschritts stärker in das Bewußtsein der Öffentlichkeit. Zivilisationskritische Haltungen nahmen zu, in vielen Ländern formierten sich Umweltbewegungen - mit wachsendem Erfolg. Hier eine rauchende Industrieanlage in den USA, siebziger Jahre.

Foto: Getty Images
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Skizze des Weltmodells "World 1": Die Zeichnung eines Modells, das die dynamischen Vorgänge der bewohnten Erde wiedergibt, fertigte Jay Forrester im Juni 1970 auf dem Rückflug von einer Club-of-Rome-Tagung in Bern an. Er nannte es "World 1".

Aus: Jay Forrester, "Der teuflische Regelkreis", DVA, Stuttgart 1970, Abb. 78.

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Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen: Der Hauptturm und Eingangsbereich der Zeche Zollverein in Essen gehört heute zum Weltkulturerbe.

Foto: Andreas Heinze
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Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen: Das Bild zeigt einen der Fördertürme der Zeche Zollverein in Essen, heute UNSECO Weltkulturerbe.

Foto: Andreas Heinze
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Sieht so die Zukunft unserer Kinder aus?: Als 1970 Mercedes und BMW Autos nach Amerika nur noch mit Kat exportieren durften, stellt sich die Frage, warum nicht auch in Deutschland diese Technik eingeführt wurde. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis auch bei uns der Kat eingeführt wurde. Die Fotografie, als "Pseudosolarisation" verfremdet, wurde Chromogen eingefärbt und 1971 veröffentlicht.

Foto: Karl Schillinger
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