Zune 1.0 Der David von Microsoft
Drei Farben: Der Zune wird vorerst in schwarz, weiß und braun verkauft. Seine Oberfläche ist gummiert und wirkt leicht matt. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 240 mal 320 Pixeln.
Ganz einfach: Ein Faltblatt erklärt die Installation des Zune und seiner Software in drei Schritten. Seit dieser Woche ist der iPod-Herausforderer aus dem Hause Microsoft im Handel - bislang nur in den USA.
Hippe Kampagne: Auch im Installationsprogramm der Zune-Software tauchen die Motive aus der Werbekampagne auf. Hersteller Microsoft bemüht sich um ein jugendlich-alternatives Image. "Welcome to the social" lautet der etwas kryptische Titel der Kampagne, in der die Motive Tauschen und persönliche Kontakte betont werden.
Anteilnahme: Gut gewählt ist auch dieses Bild, das einer Fehlermeldung am Ende des Installationsvorgangs hinterlegt ist - "Es gab einen Fehler beim Start der Zune-Software. Sie ist möglicherweise nicht richtig installiert worden."
Nicht nackt: Das 30 Gigabyte fassende Gerät ist werksseitig mit neun Liedern, zwölf Musikvideos und weiteren Clips und Fotos bespielt. Der Nutzer kann sich schon an die Haptik des Zune gewöhnen, bevor er ihn an seinen PC anschließt und die Software aufspielt.
Identität: Um im Zune-Musikladen einkaufen zu können, bedarf es einer Identität beim Passport-Dienst von Microsoft. Damit kann sich der Nutzer dann bei Zune Marketplace .
Album-Download: Zügig kommen die Dateien vom Server des Musikladens. Nach rund sieben Minuten war ein komplettes Album heruntergeladen. Bezahlt wird, anders als bei Apples iTunes-Musicstore, nicht per Kreditkarte ...
... sondern mit einer virtuellen Währung, den Microsoft Points. Lieder und Alben werden einzeln angeboten. Es gibt auch die Möglichkeit, für eine Pauschale von rund 15 US-Dollar im Monat eine unbegrenzte Menge von Musik herunterzuladen. Sie ist allerdings an ein strenges Rechteverwaltungssystem (DRM) gekoppelt.
Taufe für den Handschmeichler: Der Zune erhält den Namen SPIEGEL ONLINE. Unter ihren Pseudonymen sollen Zune-Nutzer künftig auch eigene Inhalte anbieten und tauschen können.
Vernetzung: Wer eine Xbox360 im Wohnzimmer stehen hat, kann von der Zune-Software aus Fotos, Lieder oder Filme zur Spielkonsole schicken - und damit auch zum Fernseher.