Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien: Probleme in Kommunen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Zuwanderung von Roma Kommunen überfordert, Bund nicht zuständig

Immer mehr Menschen strömen aus Bulgarien und Rumänien nach Deutschland. Viele sind arm, suchen Arbeit. Die Kommunen fühlen sich überfordert. Sie fordern von der Bundesregierung mehr finanzielle Unterstützung. Doch Berlin blockt ab.
1 / 4

Seit Bulgarien und Rumänien in die EU eingetreten sind, kommen immer mehr Menschen auf der Suche nach Arbeit nach Deutschland. Im Berliner Stadtteil Neukölln leben Hunderte Roma, hier ein Bild von einem Hinterhof in der Harzer Straße.

Foto: Britta Pedersen/ picture alliance / dpa
2 / 4

Viele Kommunen in Deutschland beobachteten in den vergangenen Jahren eine neue Welle von Zuwanderern - die Herausforderungen mit sich bringt. Die Menschen sind oft arm, nicht qualifiziert. Für die Kommunen fallen dadurch Kosten an: für Wohnungen, medizinische Versorgung, Sozialarbeiter.

Foto: Maurizio Gambarini/ picture alliance / dpa
3 / 4

Die Grafik zeigt die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in deutsche Städte im Vergleich zu 2010. Die beliebtesten Städte sind Offenbach, Duisburg und Berlin.

Foto: DER SPIEGEL
4 / 4

Die Kommunen fordern von der Bundesregierung finanzielle Hilfe - doch die weigert sich einzuspringen. "Der Bund stiehlt sich aus der Verantwortung und lässt die Städte mit der Problematik allein", sagt Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD).

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?