Zwangsarbeiter in Deutschland - DER SPIEGEL
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Zwangsarbeiter in Deutschland Rendezvous mit schrecklichen Folgen

Von einem Tag auf den anderen werden die Männer fortgebracht - und kehren nie zurück: Anfang der vierziger Jahre begegnet Ernst Woll in seinem thüringischen Heimatort zum ersten Mal polnischen und französischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Als Kind erlebt er dabei nicht nur die Courage seiner Großmutter, sondern auch den rasenden Zorn seiner Landsleute.
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Französische Kriegsgefangene als Landarbeiter: Diese beiden waren 1944 auf Höfen in der norddeutschen Gemeinde Kabelhorst eingesetzt. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Mähmaschine.

Foto: Uwe Stock/Archiv Gemeinde Lensahn
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Öffentliche Demütigung: 1942 wurden fünf Frauen aus Hohenleuben, Thüringen, auf dem Marktplatz öffentlich die Kopfhaare abgeschnitten, weil sie sich heimlich mit ausländischen Zwangsarbeitern getroffen hatten. Auf einem Mistwagen wurden sie dorthin gefahren; die Männer wurden zum Tode verurteilt.

Foto: Ernst Dr. Woll
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Bestrafung: Die Friseure der Stadt Hohenleuben wurden gezwungen, den fünf Frauen, die angeblich ein Verhältnis mit ausländischen Zwangsarbeitern hatten, 1942 öffentlich auf dem Marktplatz die Haare abzuschneiden.

Foto: Ernst Dr. Woll
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Zur Schau gestellt: Mit geschorenen Köpfen mussten sich die Frauen auf dem Martkplatz in der thüringischen Stadt Hohenleuben zur Schau stellen.

Foto: Ernst Dr. Woll
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Entwürdigende Strafe: Anschließend werden die Frauen auf einem Mistwagen durch die Straßen der Stadt gefahren. Gedemütigt mussten sie alle diese Prozeduren über sich ergehen lassen.

Foto: Ernst Dr. Woll
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