Zweiter Weltkrieg Wie starb General Sikorski?
Unfall oder Attentat: Mitarbeiter des Gerichtsmedizinischen Instituts in Krakau untersuchten am Mittwoch, 25. November 2008, die sterblichen Überreste des Premiers der polnischen Exilregierung, Wladyslaw Sikorski. Die Pathologen sollen klären, wie der General ums Leben kam.
Auf dem Fliegerhorst: Bei einem Besuch der in Großbritannien stationierten polnischen Bombergeschwader 300 und 301 trifft sich Polens Exilregierungschef General Wladyslaw Sikorski im August 1940 mit Oberstleutnant Luzinski (l.), General Wladyslaw Kalkus (2.v.r.) und General Stanislaw Ujejski (r.).
Sikorski-Grab: Der Sarkophag in der Krypta der Wawel Kathedrale auf der Burg von Krakau, in dem sich bislang der Sarg mit den sterblichen Überreste von Generals Wladyslaw Sikorski befand. Eine Untersuchung soll die Todesumstände des polnischen Regierungschefs klären, der am 4. Juli 1943 kurz nach dem Abflug vom britischen Luftwaffenstützpunkt auf Gibraltar mit einem Bomber abgestürzt war. Polnische Behörden schließen nicht aus, dass mit dem Absturz ein Mord vertuscht werden sollte.
Letzte Reise: Im Juni 1943 wurde der Sarg des tödlich verunglückten Generals Wladyslaw Sikorski an Bord des polnischen Zerstöreres "Okran" nach England überführt.
Überführt: Polnische Offiziere trugen am Dienstag, 25. November 2008, den Sarg von Wladyslaw Sikorski, Polens Premier während des Zweiten Weltkriegs von der Wawel Kathedrale in Krakau ins Gerichtsmedizinische Institut.
Regierungsgespräche: General Wladyslaw Sikorski im britischen Exil. In London berichtete er am 15. Juni 1942 dem polnischen Nationalrat von seinem Besuch in Moskau. Rechts neben ihm stehend: der Präsident des polnischen Nationalrates, Stanislaw Grabski.