Zweiter Weltkrieg Goldrausch im Salzbergwerk
Nachbildungen: Im sogenannten "Goldraum" des ehemaligen Kalischachtes Kaiseroda in Merkers sortiert Mitarbeiter Hartmuth Baumert die Nachbildungen von Goldbarren für die heutigen Besucher des Bergwerks. In den unterirdischen Räumen lagerten im Frühjahr 1945 große Gold- und Devisenbestände der Deutschen Reichsbank und Kunstschätze aus verschiedenen Berliner Museen. Amerikanische Truppen fanden das Versteck im April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende.
Nachgestellter Fund: Bei der 700-Jahr-Feier des thüringischen Örtchens Merkers wurden die historischen Ereignisse des Aprils 1945 nachgestellt. Bei der Befreiung des Ortes durch die amerikanische Armee fanden Soldaten große Teiles des Nazigoldes und wertvolle Kunstschätze in den Stollen des Kalibergwerks.
Glücksfund: Generalmajor Manton S. Eddy, Kommandeur des XII. Corps der 3. US-Armee, sitzt freudestrahlend mit einem Goldbarren in der Hand auf einem Berg von Geldsäcken. Den Amerikanern gelang ein echter Coup, als sie das Salzbergwerk Merkers im April 1945 besetzten - dort lagerte der Großteil des Reichsbank-Schatzes.
Säckeweise Gold: Tausende Banknoten in Säcken, Goldbarren, Münzen und SS-Beute in Koffern finden die Amerikaner im April 1945 in dem Salzbergberk Merkers.
Kunst unter Tage: Die US-Generäle Dwight D. Eisenhower, George S. Patton jr. und Omar N. Bradley (v.r.) inspizieren die in Merkers eingelagerten Kunstwerke. Es sind Exponate der Berliner Museen, die die Nazis hier 420 Meter unter der Erde verstecken wollten. Links ist das Gemälde "Waldweg im Herbst" von Olof August Andreas Jernberg zu sehen.
Päckchen geschnürt: Pakete voller Banknoten lagerten im April 1945 tief unter der Erde im Salzbergwerk Merkers - bis die Amerikaner den geheimen Tresor fanden und leerten.
Koffer voller Gold: General Eisenhower begutachtet SS-Beute, aufbewahrt in Koffern und Kisten unter Tage im Salzbergwerk Merkers. Die Wertsachen stammten von Juden und anderen Verfolgten des Hitler-Regimes.
Auf dem Geld sitzen: US-Corporal Fred A. Witte inspiziert stapelweise Geldscheine der Deutschen Reichsbank. Hitler hatte sie im Frühling 1945 nach Merkers schaffen lassen, um sie vor den Alliierten zu schützen - was ihm nicht gelang.
Abtransport: US-Soldaten benutzen Jeeps mit Anhänger, um die in der Salzmine Merkers eingelagerten Schätze der Nazis zu bergen.
Meisterwerke unter Tage: Ein amerikanischer Soldat betrachtet ehrfurchtsvoll eines der unersetzlichen Werke von Albrecht Dürer - gefunden 420 Meter unter der Erde in der Salzmine Merkers.