Zweiter Weltkrieg - DER SPIEGEL
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Zweiter Weltkrieg Mitten im Alptraum

"Horror! Horror! Horror!", so lautet der letzte Eintrag. Die junge französische Jüdin Hélène Berr schildert das Leben unter den Nazis in Paris. Ihr Tagebuch, erst jetzt veröffentlicht, ist ein Dokument der Würde und Menschlichkeit.
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Hélène Berr: Die junge französische Jüdin studierte an der Sorbonne in Paris. Am 7. April 1942 begann sie damit, ein Tagebuch über ihr Leben unter den Nazis zu schreiben. Der letzte Eintrag ist vom Februar 1944. Im April 1945 starb Hélène Berr im KZ Bergen-Belsen.

Foto: Collection Job / Mémorial de la Shoah
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Bergen-Belsen: Als die britischen Truppen 1945 das deutsche Konzentrationslager Bergen-Belsen befreiten, fanden sie dort massenhaft Tote. Ums Leben gekommen waren in dem KZ unter anderem Anne Frank und die Französin Hélène Berr. Beide waren Jüdinnen und hatten ihre Eindrücke, Gedanken und Erfahrungen während der Nazizeit ihren Tagebüchern anvertraut - bis zu dem Zeitpunkt, da sie verhaftet wurden.

Foto: AP
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Tagebuch-Eintrag: Zwei Jahre lang berichtete die junge französische Jüdin Hélène Berr in ihrem Tagebuch von der deutschen Besetzung Frankreichs. Ihre Notizen sind jetzt in einem Buch nachzulesen. Der deutsche Titel: "Pariser Tagebuch. 1942 - 1944". Aus dem Französischen von Elisabeth Edl. Hanser Verlag, München.

Foto: AP
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Paris unter deutschen Besatzern: Im Juni 1940 marschierte die deutsche Wehrmacht in Paris ein. Die aussichtslose militärische Lage zwang die französische Regierung zu einem Waffenstillstandsvertrag, der drei Fünftel Frankreichs unter deutsche Besatzung stellte. Die Aufnahme vom 14. Juni 1940 zeigt eine Infanterieeinheit, die auf der Avenue Foch in Paris an ihrem Divisionskommandeur vorbeidefiliert.

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