Zweiter Weltkrieg Wunderwaffe aus der Klamottenfabrik
Messerschmitt Me 262: Das erste einsatzfähige Militärflugzeug mit Strahltriebwerken wurde während des Zweiten Weltkriegs als Abfangjäger und Jagdbomber produziert.
Düsenjäger: Das erste in Großserie gebaute Düsenflugzeug der Welt - die Messerschmitt Me 262 - war ein einsitziges Ganzmetallflugzeug mit einer Druckkabine und zwei Strahltriebwerken vom Typ Junkers Jumo 004.
Wertvoller Fund: Amerikanischen Truppen entdecken bei ihrem Vormarsch in Deutschland am 17. April 1945 eine mit Munitionsgürteln beladene Messerschmidt Me 262.
Me 262 entdeckt: Amerikanische Soldaten begutachten am 17. April 1945 ihren Fund - eine Messerschmitt Me 262 mit reichlich Munition.
Die Produktion: Autogen-Schweißerin an Aluminiumbehältern für den Flugzeugbau in den Messerschmitt-Werken am Standort Augsburg. Aufnahme um 1942.
Verstecktes Werk: Unterirdische Rüstungsproduktion von Düsenjägern des Typs Messerschmitt Me 262 in den REIMAHG-Rüstungswerken (von Reichsmarschall Hermann Göring) bei Kahla in Thüringen.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 141-2738
Verwüstung: In einer Fertigungshalle der Messerschmitt AG im Werk Obertraubling liegen durch US-Bombenangriffe zerstörte Strahljäger vom Typ Me 262.
Junkers-Werke: Die Flugzeug- und Motorenwerke in Dessau mit einem Porträt ihres Begründers Prof. Hugo Junkers. Aufnahme von 1928.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R14718
Messerschmitt mit Hitler: Der deutsche Flugzeugkonstrukteur und Unternehmer Prof. Willy Messerschmitt während des Zweiten Weltkriegs im Gespräch mit Adolf Hitler.
Flugzeugmontage: Die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke in Dessau in einer Aufnahme von 1928. Aufgrund der verstärkten alliierten Luftangriffe auf deutsche Industriezentren quartierte sich der Rüstungsbetrieb am 20. März 1944 in Zittau ein.
Ehemalige Zittwerke: Eingangsumzäumung der ehemaligen Deutschen Kasernenanlage Großporitsch bei Zittau in der heutigen Republik Polen.
Neißeviadukt: Morgendlicher Blick von der polnischen Seite des Neißeviadukts auf die Stadt Zittau. In nur 700 Meter Entfernung von hier in östlicher Richtung zweigte das Anschlussgleis für das Objekt Kaserne der ehemaligen Zittwerke AG ab. Diese Neißequerung ist Teil der Bahnstrecke Zittau-Reichenberg (Liberec).
Eingereicht von einestages-Leser Thomas Kemnitz.
Hauptzufahrt: Blick von der Verbindungsstraße zwischen Kleinschnau (Sieniawka) nach Großporitsch (Porajów) auf die Hauptzufahrt zum ehemaligen Kasernenkomplex mit Wach- und Stabsgebäude. Neben Wohngebäuden beherbergt die Anlage seit 1963 das Selbständige Öffentliche Wojewodschaftskrankenhaus für Nervenkranke und psychisch Kranke.
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Tordurchfahrt: Blick auf die Tordurchfahrt des ehemaligen Stabs- bzw. Verwaltungsgebäudes.
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Krankenhausgebäude: Drei der ehemaligen Mannschaftsgebäude und das ehemalige Stabs- bzw. Verwaltungsgebäude werden vom Wojewodschaftskrankenhaus für Nervenkranke und psychisch Kranke genutzt.
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Ruine: Ein Mannschaftshaus blieb nach dem Krieg ungenutzt. Der Balkon an der Giebelwand ist nur auf der gegenüberliegenden Seite der Anlage an einem Gebäude des Krankenhauses als einstiger Erker zu erkennen. In der Gebäudeflucht befinden sich zwei weitere ehemalige Mannschaftsgebäude, die als Wohnhäuser genutzt werden.
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Monumentale Ruine: Blick vom Rand des Feuerlöschteiches auf die monumantale Ruine eines ehemaligen Mannschaftsgebäudes.
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Verwurzelt: Das zerstörte Dach und das Obergeschoss des ruinösen Mannschaftshauses gehen mit Birkenwurzeln eine Symbiose ein, die das Mauerwerk dauerhaft schädigen.
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Flurblick: Typisch für diese Gebäude sind die abgerundeten Kanten an den Türen und Nischen. Letztere befinden sich in der Regel neben jedem Unterkunftsraum für Waffen und dienten der Aufnahme von Gewehrständern.
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Sorglose Entsorgung: Auch wenn die genutzten Bereiche der Anlage einen aufgeräumten Eindruck erwecken, entstehen mit der Nicht-Nutzung illegale Müllplätze. Die Beschriftungen am Anbau der Halle verweisen auf eine frühere Nutzung als Lager (rechts) und als Lebensmittelgeschäft, das auch Fleischwaren führte.
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Nordseite: Die ehemalige Exerzierhalle wurde zu einem Gebäude für die Metallverarbeitung umfunktioniert - hier zu sehen die Südseite mit geschwungenen Vordach. Möglicherweise war dort ein Kfz-Tankstelle vorhanden.
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Exerzierhalle: Da der Bau vermutlich auch erst mit der Nutzung der Kaserne als Produktionsstandort fertiggestellt wurde, wurde er nie für die Exerzierausbildung genutzt. Der große Raum bot genügend Platz, um auch Umformungsarbeiten, beispielsweise für die Herstellung der Triebwerksgehäuse, durchzuführen. In der Zeit der Nutzung als Kriegs- und Zivilgefangenenlager für Angehörige der deutschen Wehrmacht und deutsche Zivilisten wurde das Gebäude auch als Entlausungsstation genutzt.
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Montagehalle: Die ursprünglich als Ställe bzw. Garagen geplanten drei Gebäude waren alle miteinander verbunden und bildeten zusammen eine 300 Meter lange Halle. Große Förderbänder reichten von einem zum anderen Ende. Der mittlere, flache Teil beherbergte die Kranbahnen. Aus diesem Grund wurden die Außenmauern zusätzlich mit Strebepfeilern aus Ziegeln verstärkt.
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Zerfall: Ansicht der Ruine des Prüfstandes für die Triebwerke.
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Prüfkammer: Deutlich ist die kreisförmige Abgasöffnung zu erkennen. Die Mauern waren so gebaut, dass sie bei etwaigen Explosionen als erste nachgaben, ohne einen der benachbarten Prüfkammern zu beschädigen.
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Kammernpaar: Blick vom Obergeschoss in zwei Prüfkammern. Deutlich zu erkennen ist, dass die Prüfkammern paarig aufgebaut waren. In der Bildmitte führte eine Treppe hinab, deren Reste im bemoosten Boden der Kammern auszumachen sind.
Eingereicht von einestages-Leser Thomas Kemnitz.