Zwölf des Tages: Frühstarter und Spätzünder - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Zwölf des Tages Frühstarter und Spätzünder

Der Freiburger Papiss Demba Cissé erzielte gegen Mainz das schnellste Tor des Spieltags. Kölns Milivoje Novakovic ließ sich dagegen ganz viel Zeit für seinen Treffer. In Dortmund war die Defensive von Hannover 96 mit einem BVB-Profi schlicht überfordert.
1 / 12

Während des kuriosen Spiels zwischen St. Pauli und Schalke machte der Torwart der Hamburger, Benedikt Pliquett, mit Unsicherheiten wie beim 0:2 auf sich aufmerksam. Nach dem Spielabbruch leistete er sich einen verbalen Ausrutscher: Der Schiedsrichter-Assistent hätte nach Ansicht von Pliquett wieder aufstehen können, nachdem er von einem vollen Bierbecher getroffen worden war. Der Abbruch sei daher unnöttig gewesen, meinte der Keeper.

Foto: Marcus Brandt/ dpa
2 / 12

Hätte Schalkes Jefferson Farfán auch noch diesen Becher geworfen, wäre er an nahezu allen entscheidenden Szenen des Spiels beteiligt gewesen. So blieb es bei zwei Torvorlagen und einem Zweikampf mit Jan-Philipp Kalla, der daraufhin wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Foto: Joern Pollex/ Bongarts/Getty Images
3 / 12

Da ist er wieder, der "Agressiv-Leader" von der Weser: Wenn Torsten Frings trifft, dann meistens per Hammer aus der zweiten Reihe. So auch beim 1:1 gegen Stuttgart. Hinten ackerte der Ex-Nationalspieler als souveräner Abräumer, vorne sicherte er seinem Team einen Punkt im Abstiegskampf.

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
4 / 12

Bei dem trostlosen Kick zwischen Hoffenheim und Hamburg zu glänzen, fiel nicht leicht. David Alaba (l.) schaffte es trotzdem. Die Leihgabe vom FC Bayern lief gegen den HSV mehr als die gesamte Gäste-Offensive, verzichtete auf haasträubende Fehlpässe und sorgte für Überraschungen im Spielaufbau.

Foto: Uli Deck/ dpa
5 / 12

"Vidal war sicher auffälliger als Ballack": Dieses Kompliment von Trainer Jupp Heynckes wird Leverkusens Arturo Vidal gerne hören. Mit seinen 23 Jahren ist der bissige Chilene eine feste Größe im Spiel von Bayer. Gegen Kaiserslautern trug er dazu bei, dass das Tor von Sidney Sam zum 1:0-Sieg seines Teams reichte.

Foto: DANIEL ROLAND/ AFP
6 / 12

Vielleicht half den Abwehrspielern von Hannover 96 die Zeitlupe nach dem Spiel, um das Geschehene zu verstehen. Im Spiel ging es ihnen jedenfalls zu schnell. Sie waren überfordert, als Mario Götze in der 59. Minute zu seinem Solo aufbrach, vier 96er stehen ließ und mit seinem Ausgleichstreffer die Wende beim Dortmunder 4:1-Sieg einleitete. Alles weitere besorgte...

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
7 / 12

...BVB-Stürmer Lucas Barrios mit seinen Saisontreffern 12 und 13. Gleichzeitig beendete er seine Durststrecke von drei torlosen Spielen in Folge.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
8 / 12

Marco Reus ist in dieser Saison nicht zu beneiden. In München war er wieder einmal der beste Gladbacher - und konnte die 0:1-Niederlage bei den Bayern trotzdem nicht zu verhindern. Im Gegenteil: Mit einem schlampigen Fehlpass in die Füße des späteren Torschützen Arjen Robben leitete er den entscheidenden Gegentreffer ein.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
9 / 12

Freiburgs Torjäger Papiss Demba Cissé war im Spiel bei Mainz 05 von Beginn an hellwach. Nach nur 49 Sekunden zog aus spitzem Winkel ab und überraschte FSV-Keeper Christian Wetklo mit dem Führungstreffer. Es war das schnellste Tor des Spieltags. Die 05er schlugen aber noch zurück und sicherten sich beim 1:1 einen Punkt.

Foto: Thorsten Wagner/ Bongarts/Getty Images
10 / 12

Milivoje Novakovic hatte sich gegen den 1. FC Nürnberg genau das richtige Timing ausgesucht: 90 Minuten spielte er sich warm, ließ aussichtsreiche Chancen fahrlässig liegen und schlug dann doch noch zu. In der Nachspielzeit gelang dem slowenischen Stürmer das zwölfte Saisontor - zugleich der Siegtreffer für Gastgeber Köln beim 1:0.

Foto: dapd
11 / 12

Von diesem Treffer wird sich Mario Mandzukic eine Weile erholen dürfen. Denn vor seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Frankfurt, zugleich der Endstand, zeigte sich der Kroate etwas übermotiviert. Obwohl Eintracht-Keeper Ralf Fährmann den Ball schon längst geklärt hatte, zog der Wolfsburger bei seiner Grätsche durch, holte den Torwart von den Beinen und sah die fünfte Gelbe Karte.

Foto: Peter Steffen/ dpa
12 / 12

Neuling im Medienrummel: Christoph Daum stand bei seinem Debüt auf der Frankfurter Trainerbank im Mittelpunkt des Interesses. Auf seinen hellblauen Anzug vergangener Tage verzichtete er diesmal. In Wolfsburg reichte es im ersten Spiel unter Daum zumindest zu einem 1:1-Unentschieden.

Foto: dapd
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?