Zwölf des Tages: Gehetzter mit Herz - DER SPIEGEL
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Zwölf des Tages Gehetzter mit Herz

Die Bayern ballern sich den Frust von der Seele. Mainz schießt das schnellste Tor der Saison und gleich zwei Spieler treffen ins eigene Netz. Dazu legte Kölns Trainer Ståle Solbakken ein Jubellauf auf den Rasen, den auch Jürgen Klopp nicht besser hinbekommen hätte.
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Ganz in der Manier von Jürgen Klopp hetzte Kölns Coach Ståle Solbakken nach dem 1:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen Berlin jubelnd die Seitenlinie entlang. Anschließend herzte er seine Spieler überschwänglich. Verständlich, Köln hat mit dem Sieg gegen die Hertha einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf geschafft. Möglicherweise hatte Solbakkens Freude aber auch noch einen anderen Grund. Kurz nach dem Spiel gab der FC die Trennung von Sportdirektor Volker Finke bekannt - bekanntermaßen hatte es zwischen Finke und Solbakken zuletzt deutliche Meinungsverschiedenheiten gegeben. Den Verein ebenfalls verlassen...

Foto: THOMAS BOHLEN/ REUTERS
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...wird wohl Lukas Podolski: Allerdings erst zum Ende der Saison. Vorher will er mit seinen Toren für den Klassenerhalt der Kölner sorgen. In der kommenden Partie bei Hannover 96 wird der Nationalspieler nur wenig bewirken können. Wegen einer umstrittenen Roten Karte nach einem vermeintlichen Würgegriff gegen Berlins Levan Kobiashwili ist Podolski gesperrt. Wie lange Kölns Topscorer von der Tribüne aus zuschauen muss, ist noch offen. Darüber wird das Sportgericht des DFB in den kommenden Tagen entscheiden.

Foto: dapd
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Mit seinen Paraden sicherte Freiburgs Keeper Oliver Baumann seinem Team gegen Borussia Mönchengladbach das torlose Remis und damit einen Punkt im Abstiegskampf. Gleich mehrfach musste der 21-Jährige gegen die Gladbacher in großer Not retten. Trotz des gewonnen Punktes bleibt Freiburg in der Tabelle auf dem vorletzten Rang und muss um den Klassenerhalt fürchten.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Knoten geplatzt: Beim 7:1-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim ballerten sich die Bayern den Frust der vergangenen Wochen von der Seele. So auch Nationalstürmer Mario Gomez. Mit seinen Saisontoren 19 bis 21 war Gomez gleich dreimal erfolgreich. Zuletzt hatte der Stürmer am 21. Spieltag in der Partie gegen Kaiserslautern getroffen. Gehörigen Anteil an der deutlichen Klatsche...

Foto: Tobias Hase/ dpa
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...hatte aber auch 1899-Kapitän Marvin Compper (r.): Der Abwehrspieler ging fast jedem Zweikampf mit den Bayern erfolgreich aus dem Weg. Nach 90. Minuten hatte er gerade mal 15 davon absolviert. Ein unterirdischer Wert, wenn man bedenkt, wie oft die Münchner vor dem Hoffenheimer Tor auftauchten. Zumal Compper von seinen ohnehin wenigen Zweikämpfen nur knapp 67 Prozent gewinnen konnte. Dass 1899 zumindest zum Ehrentreffer kam...

Foto: Matthias Schrader/ AP
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...war der Verdienst von Bayern-Mittelfeldspieler Luiz Gustavo (r.): Der Brasilianer hatte offenbar Mitleid mit seinen ehemaligen Teamkollegen und versenkte einen Angriff der Hoffenheimer kurz vor Schluss gekonnt im eigenen Tor. Für den 24-Jährigen war es der zweite Saisontreffer. Zuvor hatte er bereits am zweiten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg getroffen - damals allerdings auf der richtigen Seite.

Foto: GUENTER SCHIFFMANN/ AFP
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Abwehrbollwerk Paul Verhaegh (l.): Knapp 88 Prozent seiner Zweikämpfe konnte der Augsburger Verteidiger in der Partie gegen Borussia Dortmund für sich entscheiden. Damit hatte der Niederländer großen Anteil am Punktgewinn des Aufsteigers gegen den Meister. Ein ums andere Mal ließ er die BVB-Offensive um Robert Lewandowski und Shinji Kagawa verzweifeln. Im Abstiegskampf bleibt der FC dank des Unentschieden auf Rang 15.

Foto: Kerstin Joensson/ AP
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Bremens Lebensversicherung hat einen Namen: Claudio Pizarro. In der Partie gegen Hannover 96 avancierte der Peruaner einmal mehr zum Matchwinner. Erst brachte er die Bremer mit seinem 16. Saisontreffer in Führung, um später auch noch den 3:0-Endstand durch Markus Rosenberg vorzubereiten. Durch den Erfolg verteidigte Werder Europapokal-Platz sechs gegen Verfolger 96. Bremens Vorsprung auf die Niedersachsen beträgt nach dem Sieg im direkten Duell nun vier Zähler.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Unter der Woche gab es in der Champions League beim FC Barcelona eine Leerstunde. Sieben Treffer nahm Bayer im Gepäck mit zurück nach Leverkusen. In der Bundesliga wollte der Club nun eine Reaktion zeigen. Geglückt ist dieses Vorhaben aber nicht. Nicht ganz unschuldig daran war Michal Kadlec (vorne). Bei der 2:3-Auswärtspleite in Wolfsburg versenkte der Abwehrspieler den Ball zum zwischenzeitlichen 1:3 im eigenen Tor. Auch der ehemalige...

Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
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...Leverkusener Patrick Helmes (2.v.r.) zeigte nur wenig Mitleid für seinen unter der Woche arg gebeutelten Ex-Kollegen. Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich in der 32. Minute hatte der Wolfsburger Stürmer dafür gesorgt, dass die Bayer-Führung aus der 3. Minute schnell egalisiert wurde. Für Helmes war es der vierte Treffer im neunten Einsatz in dieser Saison.

Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
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Blitzstart mit Rekordtor: In der Partie zwischen Mainz und Nürnberg mussten die Zuschauer nicht lange auf den ersten Treffer warten. Bereits nach 55 Sekunden vollendete der Mainzer Nicolai Müller (l.) zur FSV-Führung. Schneller hat in der aktuellen Saison noch kein Spieler getroffen. Am Ende feierte Mainz einen knappen aber verdienten 2:1-Erfolg gegen den "Club".

Foto: Thorsten Wagner/ Bongarts/Getty Images
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Tor nach langer Durststrecke: Schalkes Ersatzkapitän Christoph Metzelder hat bei der Partie gegen den Hamburger SV seinen ersten Bundesliga-Treffer seit dem 20. November 2010 erzielt. Per Kopf vollendete der ehemalige Nationalspieler zum zwischenzeitlichen 2:0. Am Ende siegten die "Knappen" 3:1 und halten damit in der Tabelle den Anschluss zu Gladbach und Platz drei.

Foto: Frank Augstein/ AP
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