Zwölf des Tages: Tschechischer Motor, brasilianisches Bollwerk - DER SPIEGEL
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Zwölf des Tages Tschechischer Motor, brasilianisches Bollwerk

Der 19. Spieltag war richtungsweisend in vielerlei Hinsicht: Ein Trainer gab auf, ein anderer musste gehen. In Bremen und auf Schalke reifen die Titelträume. In der Zwölf des Tages von SPIEGEL ONLINE stehen jedoch andere: Drei Akteure aus Hannover, ein Stuttgarter Dauerbrenner und ein Torhüter, der bereist aussortiert war.
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Torhüter: Der Mainzer Schlussmann Dimo Wache (m.) hatte einen großen Anteil am zweiten Erfolg hintereinander. Wie schon in Bochum blieb Wache auch gegen Dortmund ohne Gegentor. Seine Teamkollegen Ranisav Jovanovic (li.) und Manuel Friedrich beglückwünschen den Torhüter, der in der Hinserie noch auf der Bank Platz nehmen musste, zurecht.

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Abwehr I: Den Bremer Naldo in die 12 des Tages zu wählen, ist keine allzu kreative Entscheidung. Aber nichtsdestotrotz genau die richtige. Auch in Leverkusen lieferte der Brasilianer eine erstklassige Partie und brachte nicht nur Paul Freier zur Verzweiflung.

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Abwehr II: Im Zusammenspiel mit seinem Schlussmann Wache war Nikolce Noveski (m.) Hauptgarant für das zweite Spiel der Mainzer in Folge ohne Gegentor. Nicht nur in dieser Szene gegen Kosi Saka und Nelson Valdez (li.) war der Mazedonier auf der Höhe des Geschehens.

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Abwehr III: Alexander Klitzpera (re.) hielt seine Aachener auf Schalke lange Zeit aussichtsreich auf Kurs. Der unglückliche Siegtreffer der Gastgeber warf einen Schatten auf das Aachener Spiel, die starke Leistung des Verteidigers schmälerte er nicht.

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Abwehr IV: Zwei Treffer stehen einem Stürmer sehr gut zu Gesicht. Einem Abwehrspieler erst recht, umso mehr, wenn die Mannschaft auch noch zu Null spielt. Hannovers Verteidiger Vinicius hielt seine Mannschaft hinten zusammen und sorgte vorne für die frühe Entscheidung gegen schwache Berliner.

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Mittelfeld I: Wie schon bei seinem ersten Auftriit im Trikot der Mainzer, bot Leon Andreasen (li.) eine mehr als beeindruckende Leistung. Klug lenkte er das Spiel des ehemaligen Tabellschlusslichtes. Als Zugabe erzielte der Däne, der aus Bremen kam, per Foulelfmeter sogar noch das Siegtor.

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Mittelfeld II: Szablocs Huszti (li.) glänzte gegen Berlin (hier: Jerome Boateng) als unaufhörlicher Antreiber und starker Vorlagengeber.

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Mittelfeld III: Der Tscheche Tomas Galasek (li.) ist der Motor des Nürnberger Spiels. Gegen Mönchengladbach stützte er seine schwächelnden Mitspieler durch starken Einsatz und gutes Stellungsspiel. Zudem war er immer anspielbereit.

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Sturm I: Eine Vorlage, ein Tor. Eintracht Frankfurt konnte dank Alexander Meier einen Punkt aus Wolfsburg mitnehmen. Hier trifft er zum 2:2-Endergebnis.

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Sturm II: Christian Eigler stemmte sich einsam gegen die Pleite in Stuttgart. Der Kampfgeist des Bielefelder Angreifers stellte die ansonsten starke Stuttgarter Abwehr vor bisweilen große Probleme. Exemplarisch sein sehr schönes Tor zum zwischenzeitlichen 1:1, als er erst Mathieu Delpierre (re.) schlecht aussehen lässt und dann Torhüter Timo Hildebrand (li.) keine Chance lässt.

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Sturm III: Stuttgarts Stürmer Mario Gomez auf dem Weg zum 3:1. Mit seinen Saisontreffern neun und zehn weckte er den VfB aus dem Winterschlaf, den sie zum Rückrundenauftakt gegen Nürnberg (1:4) hielten. Gomez bleibt in dieser Form ernster Anwärter auf das Trikot der Nationalmannschaft.

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Trainer: Der 5:0-Erfolg der Hannoveraner gegen Berlin war die Überraschung des Spieltages. Dieter Hecking (m.) darf sich vom neuen Manager Christian Hochstätter (re.)nicht nur für seine Spieler gratulieren lassen. Der 96-Trainer hat großen Anteil an der starken Leistung seines Teams, das unter seinem Vorgänger Peter Neururer noch auf dem letzten Tabellenplatz stand.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?