Antisemitismus
In der Coronakrise haben Verschwörungstheorien Konjunktur. Viele schüren den Hass auf Juden – und erschrecken gerade in Deutschland vor dem Hintergrund des Holocaust. Die nächste Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE erklärt die historischen Hintergründe des Antisemitismus. Wo liegen seine Wurzeln? Warum flammte er in Krisenzeiten besonders heftig auf? Und wie lässt er sich bekämpfen?
Bernd Wüstneck / picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Hassprediger: Der Reformator Martin Luther diffamierte nicht nur den jüdischen Glauben, sondern entwickelte sich in seinen späten Jahren zu einem glühenden Judenfeind, einem frühen Antisemiten.
Zivilisationsbruch: Die Nazis ermordeten sechs Millionen Juden. Dabei waren nicht nur hochrangige Funktionäre die Täter: Abertausende ganz normale Bürger beteiligten sich an dem Massenmord.
Erinnerungskultur: Wir stehen an einer Zeitenwende: Was wird, wenn keine Zeitzeugen des Holocaust mehr leben? Und wie lässt sich die Erinnerung an antisemitische Verbrechen lebendig halten?
Das neue Heft erscheint am 25. Mai.