Spezialmission: Die Funker Henry Blake Jr. und George Kirk übermittelten im Zweiten Weltkrieg Nachrichten in der Sprache der Navajo (1943).
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Legendäre Navajo-Funker Die mit dem Wind sprechen
Am Abend des 31. Juli 1918 erklärten die Onondaga dem Deutschen Reich den Krieg. Sie begründeten ihren Eintritt in den Ersten Weltkrieg mit der Inhaftierung mehrerer Mitglieder ihrer Gruppe, die 1914 für deutsche Zirkusse gearbeitet hatten. Die Betroffenen waren unter Verdacht geraten, serbische Spione zu sein.
Der Beschluss der Irokesengruppe forderte alle arbeitsfähigen Männer auf, sich an die Seite der USA zu stellen. Er berief sich auf ein Abkommen, das die Onondaga-Anführer 1788 angeblich mit dem späteren US-Präsidenten George Washington geschlossen hatten.
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Die ersten Amerikaner: Jenseits von Winnetou – das wahre Leben der »Indianer«
Hitzig waren die Debatten, als der Ravensburger Verlag im vergangenen Sommer ein Kinderbuch über Winnetou zurückzog. Die einen feierten die Entscheidung als Erfolg im Kampf gegen Rassismus, koloniale Denkmuster und kulturelle Aneignung. Die anderen warnten vor vermeintlicher »Cancel Culture«. Die Debatten zeigten zweierlei: Die »Indianer« sind für viele Deutsche eine hochemotionale Angelegenheit. Das Wissen über die nordamerikanische Geschichte ist oft nur oberflächlich. Diese Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE soll das ändern.
Die Onondaga erklärten Deutschland noch ein weiteres Mal den Krieg, am 13. Juni 1942 – auch weil man sie 1919 nicht an den Versailler Friedensverhandlungen beteiligt hatte. Diesmal schloss ihre Kriegserklärung die Achsenmächte Italien und Japan mit ein. Fünf weitere Irokesen-Nationen zogen mit den Onondaga in den Kampf.