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• aus SPIEGEL Geschichte 5/2019
Das Lagezentrum im ehemaligen Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes in Pullach – 2018 zog der Geheimdienst nach Berlin.
Das Lagezentrum im ehemaligen Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes in Pullach – 2018 zog der Geheimdienst nach Berlin.

Das Lagezentrum im ehemaligen Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes in Pullach – 2018 zog der Geheimdienst nach Berlin.

Foto: WWW.MARTINLUKASKIM.DE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Geheimdienste sind eine Parallelwelt im Verborgenen – umso schillernder ist ihr öffentliches Image: Es wird geprägt vom Glamour eines James Bond, von den Skandalen der amerikanischen CIA oder der angeblichen Skrupellosigkeit des israelischen Mossad. Was hat das mit der Wirklichkeit zu tun? Wie haben sich Ziele und Methoden der Spionage – angeblich das zweitälteste Gewerbe der Welt – über die Jahrhunderte verändert? Und sind Geheimdienste mit der Demokratie eigentlich kompatibel? Diese Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE schildert die Historie der Späherinnen und Schnüffler, seit um 1500 ihr Wirken in den Quellen greifbar wird, bis in die Gegenwart, in der Unmengen digitaler Daten die Politik, aber auch die Dienste selbst angreifbarer machen als je zuvor.

Video (1:04) Das erwartet Sie im HeftGeheimdienste haben ein schillerndes Image: Es changiert zwischen dem Glamour von James Bond, der Verruchtheit von Mata-Hari und der Skrupellosigkeit des Mossad. SPIEGEL GESCHICHTE hält sich an die Fakten. Redakteur Uwe Klußmann gibt einen Ausblick auf die aktuelle Ausgabe und auf exklusive Rechercheergebnisse.

Video (1:04) Das erwartet Sie im Heft
Geheimdienste haben ein schillerndes Image: Es changiert zwischen dem Glamour von James Bond, der Verruchtheit von Mata-Hari und der Skrupellosigkeit des Mossad. SPIEGEL GESCHICHTE hält sich an die Fakten. Redakteur Uwe Klußmann gibt einen Ausblick auf die aktuelle Ausgabe und auf exklusive Rechercheergebnisse.

Schon die frühneuzeitlichen Großmächte setzten auf heimliche Kundschafter. Doch erst als die internationalen Verflechtungen im 20. Jahrhundert immer enger wurden, etablierten sich Auslandsgeheimdienste als eigenständiger Arm des Staates – neben Diplomatie und Militär. Immer wieder überdehnten die Dienste ihre Kompetenzen, zettelten Kriege an oder begingen Verbrechen – und wurden so zu unsichtbaren Strippenziehern der Weltpolitik.

SPIEGEL-Redakteur Uwe Klußmann mit Kämpfern der Nordallianz in Afghanistan 2001

SPIEGEL-Redakteur Uwe Klußmann mit Kämpfern der Nordallianz in Afghanistan 2001

Foto: Thomas Grabka

Für Geheimdienste interessierte sich Redakteur Uwe Klußmann, der dieses Heft konzipiert hat, schon während seines Geschichtsstudiums, als Stasioffiziere ihn 1985 bei einem Besuch im Osten Berlins vergebens zu werben versuchten. Nun sah Klußmann in einem Moskauer Archiv die Personalakte des sowjetischen »Kundschafters« Richard Sorge  ein. Auf eigene Anschauung konnte er auch in seinem Text über Afghanistan und den dortigen Geheimdienstkrieg zwischen KGB und CIA  aufbauen: Klußmann hatte das Land im Jahr 2001 bereist.

Schreiben Sie uns gern, wie Sie das Heft fanden oder über welche Themen Sie künftig einmal in SPIEGEL GESCHICHTE etwas lesen möchten. Sie erreichen uns unter info@spiegel-geschichte.de .

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