Sport im Rekord: Schneller, Länger, K.o.
Irre Sportrekorde Spiel, Satz, Superlativ
Es ging Schlag auf Schlag auf Schlag ... auf Schlag.
Am Mittwoch lieferten sich die Tennisprofis John Isner (USA) und Nicolas Mahut (Frankreich) eine aufreibende Partie. Über zehn Stunden dauerte das Erstrundenmatch beim Grand-Slam in Wimbledon - und ist noch nicht vorbei. Nach einem Stand von 59:59 und sieben Stunden und sechs Minuten Spielzeit allein im fünften Satz wurde das Spiel wegen Dunkelheit abgebrochen. Am Donnerstag entschied Isner das Marathon-Match schließlich nach insgesamt elf Stunden Spielzeit für sich - mit 70:68.
Das irre Endlosmatch ist ein Rekord. Die bis dahin längste Partie der Grand-Slam-Geschichte dauerte nur schlappe 6:33 Stunden.
Doch die Schläger-Schlacht von Isner und Mahut ist bei weitem nicht der einzige erstaunliche Superlativ der Sportgeschichte. Auf dem Tennis-Court, im Boxring, auf dem Fußballplatz oder der Formel-1-Piste geschieht immer wieder Unglaubliches.
Sogar auf dem Golfplatz erstaunen die Spieler manchmal nicht nur die Zuschauer. So schlug Robert Mitera am 17. Oktober 1965 den Ball seines Lebens: Nicht nur, dass er beachtliche 405 Meter zurücklegte, er ging auch noch ins Loch. Damit hatte er das längste Hole-in-one der Geschichte gelandet. Über seinen denkwürdige Drive musste der Glückspilz allerdings erst von einem anderen Golfer informiert werden - denn Mitera konnte vom Abschlag noch nicht einmal das Loch sehen.
Derlei Höchstleistungen gibt es viele. einestages präsentiert die Parade der verblüffendsten Sportrekorde der Geschichte.