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Orte der Erinnerung: Die Baracken von Birkenhain

Foto: Kerstin Müller

Orte der Erinnerung Die Baracken von Birkenhain

KZ, SS-Quartier, Sanatorium, Lehrlingsheim, Ferienlager - die Geschichte der "Himmler-Baracke" im uckermärkischen Birkenhain hat viele Facetten. Vom "Reichsführer SS" 1943 als Ausweichquartier verfiel der Komplex nach dem Ende der DDR. Dann riss eine Schülergruppe den Schleier des Vergessens von dem Gelände.
Von Kerstin Müller
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sommer 1943. Unter dem Eindruck immer massiver werdender Bombardements deutscher Städte wurden für die Regierungsstellen im bis dahin von größeren Verwüstungen verschonten Berlin dringend Ausweichquartiere benötigt. Schnell wurde der Platz eng im Untergrund der Reichshauptstadt. Für den persönlichen Stab des "Reichsführers SS" Heinrich Himmler ging man daher auf seinen Befehl vom 6. Juli1943 im Berliner Umland auf die Suche nach geeigneten Objekten - und wurde schnell fündig.

Die Wahl fiel auf eine Waldlichtung bei der kleinen Ortschaft Birkenhain in der Uckermark, die wegen der guten Eisenbahnanbindung, ihrer Lage nahe dem Fliegerhorst in Prenzlau und der damaligen Reichsstraße 109 (heute B 109) als Standort bestens geeignet war.

Sofort ging es unter Hochdruck an die Errichtung des Ausweichquartiers. Noch bevor man im Oktober 1943 einen Pachtvertrag mit der Stadt Prenzlau abschloss, hatten bereits im Monat zuvor unter strenger Geheimhaltung die Bauarbeiten begonnen - durchgeführt von KZ-Häftlingen aus dem nahe gelegenen Konzentrationslager Ravensbrück.

KZ-Außenlager im Zirkuswagen

Die zu Beginn noch überschaubare Gruppe von vierzig männlichen Häftlingen war zunächst mit Rodungsarbeiten und dem Planieren von Wegen beauftragt. Als provisorische Unterkunft dienten zwei alte, unbeheizte Zirkuswagen auf dem Gelände eines sechs Kilometer von der Baustelle entfernten Hotels. Zu dieser Zeit transportierte man die Männer noch täglich mit Lastwagen von dort zur Arbeit und abends wieder zurück. Allerdings wurde derartiger "Luxus" bei zeitweilig bis zu 300 mit dem Bau der Anlage beschäftigten Häftlingen schnell zu teuer. Benzin war ja in dieser Phase des Krieges bereits ein mehr als knappes Gut.

Aus diesem Grund entstand im nur zwei Kilometer entfernten Hindenburg, dem heutigen Lindenhagen, bis Juni 1944 der Lagerkomplex "Hindenburg" als offizielles Außenlager des KZ Ravensbrück. Auch hier lebten die vor allem aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, der Sowjetunion und aus Polen stammenden KZ-Gefangenen, in ausrangierten Zirkuswagen, zum Teil aber auch schon in befestigten Baracken.

Dieses zweite Aufgebot war unter den Häftlingen in Ravensbrück gezielt nach den Berufen ausgewählt worden, in denen sie vor ihrer Verhaftung als politische Gegner tätig gewesen waren. Gebraucht wurden Maler, Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker und Gärtner, die wie üblich, ohne Skrupel bis weit über die Grenzen der physischen Belastbarkeit hinaus ausgebeutet wurden.

Beschwerden aus der Nachbarschaft

Ein Überlebender des Außenlagers bei Prenzlau erinnert sich, dass "die Arbeiten [...] unter schwersten Bedingungen verrichtet werden mussten. Ein krimineller Capo machte den Häftlingen zudem das Leben schwer - alle waren seiner Willkür ausgeliefert. Fast täglich spielten sich schlimme Prügelszenen ab. Bevorzugte Opfer waren dabei russische und polnische Gefangene. Im Jahr 1944 versuchten zwei von ihnen zu fliehen, wurden jedoch noch am selben Tag aufgegriffen und wieder in das Lager zurückgebracht. Nachdem man die deutsch sprechenden Häftlinge in die Wagen eingeschlossen hatte, hörte man draußen in der Dunkelheit furchtbare Schreie. Die beiden wurden hinterher nie mehr gesehen."

Den Anwohnern aus Hindenburg konnte die Schinderei der Gefangenen in ihrer direkten Nachbarschaft nicht verborgen bleiben. Auch wenn es fast nie zu persönlichen Kontakten der Bevölkerung mit den Häftlingen kam, häuften sich bald die Beschwerden beim Gemeindeamt. Nicht etwa, weil man dem Unrecht nicht länger zusehen wollte - vielmehr sahen sich die Birkenhainer wegen der ständigen Schmerzensschreie um den Schlaf gebracht.

September 1944. Die Arbeiten am Ausweichquartier sind endlich so weit voran geschritten, dass mit dem Ausbau der nachrichtentechnischen Einrichtungen begonnen werden kann. Diese befinden sich für damalige Verhältnisse auf höchstem technischen Niveau und sollen nicht nur die direkte Verbindung Birkenhains mit Berlin, sondern auch mit allen Kommandobereichen des "Reichsführers SS" bis kurz hinter die Fronten ermöglichen.

Pompös ausgestattete SS-Baracke

Zur Sicherung wurde das Objekt komplett umzäunt. Es wurden Erdwälle zum Schutz vor Luftangriffen aufgeschüttet und für die Wachen Einmannbunker aufgestellt. Um die Luftaufklärung der Gegner zu täuschen, waren die Barackendächer bepflanzt.

Unter den knapp zwanzig Gebäuden auf dem insgesamt 290.000 Quadratmeter großen Areal befand sich auch die Hauptbaracke für den persönlichen Bedarf Himmlers, die heute als einzige des Komplexes noch erhalten ist und in weiten Kreisen der Bevölkerung den Namen "Himmlerbaracke" trägt. In den Bauplänen und amtlichen Schreiben der Errichtungszeit wurde sie "R-Baracke" genannt. Im Vergleich zu den anderen Bauten kostete sie mit 930.000 Reichsmark ein Vermögen. Kein Wunder, verfügte sie doch neben teilweise pompös ausgestatteten Wohnräumen über mehrere Bäder und wurde zentral beheizt.

Im Spätherbst des Jahres 1944 wurde die Lage im ständig von Bombenangriffen heimgesuchten Berlin zunehmend kritisch und so drängte die SS mit Vehemenz zur Fertigstellung des Ausweichquartiers. Ein Schreiben vom November 1944 verdeutlicht, "dass die Fertigstellung der R-Baracke [...] keine Stunde Aufschub mehr verträgt und die Häftlinge mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln angetrieben werden müssen."

Inkompetenter Himmler

Nach etlichen Bauverzögerungen, die vor allem der schlechten Versorgung mit Rohstoffen geschuldet war, konnte die Anlage zum Jahreswechsel 1944/45 endlich den Betrieb aufnehmen. Am 1.2.1945 traf Himmler mit seinem Sonderzug "Steiermark" in Birkenhain ein, um von hier aus die wenige Tage zuvor gegründete Heeresgruppe Weichsel, zu deren Oberbefehlshaber er ernannt worden war, zu befehligen.

Zwischenzeitlich hatte sich die Lage an der Ostfront erheblich verschärft. Den sowjetischen Truppen war es gelungen, an mehreren Stellen die Reichsgrenze zu überschreiten und in das Landesinnere vorzudringen; die Heeresgruppe Weichsel sollte den Vormarsch der Sowjets über die Oder verhindern. Fehlende Qualifikation und mangelhafte Ausrüstung der zu großen Teilen aus Ausbildungs-, Polizei- und Volkssturmverbänden bestehenden Einheiten der Heeresgruppe, machten dieses Vorhaben jedoch von Anfang an unmöglich. Zur Schwäche der eingesetzten Armeen kam die militärische Inkompetenz Himmlers, der wegen andauernder Misserfolge und seiner offensichtlich falschen Befehle am 20. März 1945 seines Amtes enthoben und durch Generaloberst Gotthard Heinrici ersetzt wurde.

Der neue Befehlshaber in den Wäldern Prenzlaus hatte jedoch nicht den Hauch einer Chance gegen die weit überlegenen gegnerischen Truppen. Ab Mitte April 1945 stießen sowjetischen Verbände auf gesamter Breite über die Oder vor. Der SS blieb deshalb keine andere Wahl, als den Komplex der Kommandostelle "Birkenwald" am 26. April1945 vollständig zu räumen. Der Feind war bereits so weit vorgerückt, dass ihm die bis dahin geheime Anlage bereits einen Tag später in die Hände fiel. Die zum Bau der Anlage gezwungenen Häftlinge waren zu diesem Zeitpunkt schon längst in das Stammlager zurück gebracht worden. Die Spur der meisten von Ihnen verliert sich während der Todesmärsche zur "Evakuierung" von Ravensbrück.

Vom Flüchtlingslager zum Sanatorium

Nur wenig später, mit dem Beginn des Jahres 1946, dienten drei der Baracken in Birkenhain als Quarantänelager des Kreises Prenzlau. Für 450 Personen eingerichtet, war es mit bis zu 600 Flüchtlingen heillos überbelegt, die hygienischen Zustände waren katastrophal. Es gab keine Toiletten und keine Waschmöglichkeiten. Unter den Flüchtlingen herrschte ein Klima geprägt von Verzweiflung und Misstrauen - jeder kümmerte sich nur um sich selbst und sein Überleben.

Viele litten unter Depressionen oder waren traumatisiert. Es dauerte lange, bis sie in der Region Fuß fassen konnten. Zum Teil lag das an dem weit verbreiteten Unwillen in der Bevölkerung, die heimatlos Gewordenen zu integrieren. Zum Teil aber auch am Unwillen der Flüchtlinge selbst. Viele gaben sich angesichts der Härte ihres neuen Daseins der Illusion hin, nach einiger Zeit in ihre alte Heimat zurückkehren zu können. Nur langsam setzte sich die Einsicht durch, dass damit besser nicht mehr gerechnet werden sollte. Erst im August 1947 verließen die letzten Flüchtlinge das Lager. Schon während seines Bestehens wurden einige Baracken des Lagers abgebaut und zum Teil stückweise verkauft. So linderte man im Landkreis Prenzlau wenigstens ein wenig die zu dieser Zeit herrschende Wohnungsnot.

Im Jahr 1956 wurden die verbliebenen zwei Baracken zur Kapazitätserweiterung durch das Kreiskrankenhaus Prenzlau übernommen. Dabei diente die noch erhaltene R-Baracke der Abteilung für Innere Medizin als Rehabilitationszentrum für chronisch Kranke und Tuberkulose-Patienten. Auch Herzpatienten waren zur Erholung in der idyllisch, mitten im Wald gelegenen Einrichtung stationiert. Die zweite Baracke diente der Unterkunft des Pflegepersonals.

Lehrlingsheim für das Armaturenwerk

Die Einrichtung der Baracken war sehr schlicht und die hygienischen Zustände und medizinischen Standards nicht die besten, jedoch für die damalige Zeit zufriedenstellend. Es gab nur je ein Zwei- und Dreibettzimmer. Hauptsächlich wurden die zeitweise dreißig Patienten in Sechsbettzimmern untergebracht. Dort standen jedem Patienten ein Bett und ein Nachttisch zur Verfügung. Jedes Zimmer verfügte über einen gemeinschaftlich genutzten Kleiderschrank. Der Körperhygiene dienten Gemeinschaftswaschräume. Alle Patienten teilten sich zwei Toiletten und eine Badewanne.

Mit dem Jahr 1966 endet diese Episode der Geschichte des Lagers Birkenhain. Das Krankenhaus in Prenzlau war in der Zeit davor immer weiter ausgebaut worden, weswegen die umständliche Kapazitätserweiterung in Birkenhain überflüssig geworden war. Die Bewirtschaftung der Anlage war schlicht unrentabel geworden.

Zwei Jahre zuvor, 1964, hatte der Ministerrat der DDR den Neubau des Armaturenwerks Prenzlau (AWP) beschlossen, das den immensen Bedarf an Großarmaturen der Industrie in der Region und vor allem des Petrochemischem Kombinats Schwedt abdecken sollte. Im gleichen Jahr war bereits vor Ort mit der Ausbildung von Fachkräften begonnen worden. Auf Grund der herrschenden Wohnungsknappheit in Prenzlau bot die Stadt der Aufbauleitung des AWP an, zur Unterbringung von Mitarbeitern und Lehrlingen die Baracke Birkenhain zu erwerben.

Auszubildende aus Mozambik und Simbabwe

Obwohl die Anlage in einem mehr als desolaten Zustand war, nahm man - auch aus schlichtem Mangel an Alternativen - dieses Angebot, an. Sogenannte Feierabendbrigaden übernahmen die grundlegende Renovierung der Baracken.

Am 1. September 1967 begann die Ausbildung des ersten Lehrlingsjahrganges im AWP. Die Baracke diente dabei der internatsmäßigen Unterbringung der Lehrlinge. Die meisten von ihnen zogen zunächst ohne ihre Frauen und Kinder nach Birkenhain. Die monatliche Miete war mit ungefähr 40 bis 45 Mark für Kost und Logis mehr als erschwinglich. Wie in volkseigenen Unternehmen der DDR üblich, war auch für gemeinsame Freizeit gesorgt. Es gab einen Clubraum, Sportmöglichkeiten und regelmäßig stattfindende Feiern zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Am meisten jedoch schätzten die Bewohner die Ruhe und die Nähe zur Natur als erholsamen Gegensatz zum anstrengenden Arbeitsleben.

Nach dem Neubau einer komfortableren und näher am Betriebsgelände in Prenzlau gelegenen Unterkunft, zogen in Birkenhain ab Herbst 1971 ausländische Auszubildende ein, die vor dem Beginn ihrer Berufsausbildung in der DDR hier zentral Sprachunterricht in Deutsch erhielten. Sie stammten unter anderem aus Vietnam, Kuba, der Mongolei, Angola, Mosambik, dem Jemen, Mali, Madagaskar, Laos, Namibia, Sambia, Kambodscha, Kongo und Simbabwe. Auch von der PLO gesandte junge Palästinenser lebten hier.

Denkmalschutz für das ehemalige SS-Quartier?

Die wechselnden Eigentümer der Baracken nutzten die idyllische Anlage seit den fünfziger Jahren bis zum Ende der DDR 1989/90 auch gerne und regelmäßig als Ferienlager für die Kinder ihrer Angestellten.

Mit der Übernahme durch die VEB Großbäckerei Pasewalk als Unterabteilung des VEB Backwaren Neubrandenburg im Jahr 1983 diente sie sogar bis zu ihrer Schließung nach der Wende ausschließlich als Betriebsferienlager für alle Bäckereien aus dem damaligen Bezirk Neubrandenburg und erfreute sich als solches großer Beliebtheit. Organisiert und geleitet wurde es von hauptamtlichen Mitarbeitern der FDJ Kreisleitungen. Auch hier war die Partei allgegenwärtig. Die letzte Nutzung als Ferienlager kann man selbst heute noch gut erkennen, so sind in den Innenräumen noch einige Wandmalereien erhalten, die von Kindern geschaffen, an fröhlichere Tage erinnern.

Nach der Wende blieb die Anlage Birkenhain ungenutzt dem Verfall überlassen. Der Initiative eines Einzelnen ist es zu verdanken, dass heute überhaut noch darüber diskutiert werden kann, ob die Baracke Birkenhain als geschichtlich relevanter Ort erhaltenswert ist oder nicht. Mitte 1991 auf die Anlage aufmerksam gemacht, beschäftigte sich der Denkmalschutz damals erstmals mit dieser Frage.

Nachdem der letzte Eigentümer ermittelt und man bei einer Begehung im Juli 1991 die Denkmalwürdigkeit vermutet hatte, wird die Anlage im September 1995 durch Rückübertragung wieder Eigentum der Stadt Prenzlau.

Angst vor einer Kultstätte für Rechtsradikale?

Der damalige Bürgermeister Jürgen Hoppe stellte kurze Zeit später einen Antrag auf Abriss der verbliebenen Gebäude Birkenhains, da er keinen Wallfahrtsort für die rechte Szene schaffen wolle und niemand wisse, wie der Schutz der weitläufigen Anlage im Falle des Erhalts sichergestellt werden könne. Nach zahlreichen Gutachten, Initiativen der Denkmalschutzbehörde und einer weiteren Ortsbegehung mit Befürwortern und Gegnern des Erhalts entschied der damalige brandenburgische Kultusminister Steffen Reiche, Birkenhain in die Liste der Denkmale aufzunehmen.

Der Abriss war damit zwar endgültig verhindert, doch weiterhin steht das Objekt leer und ist dem Verfall preisgegeben. Die Stadt als Eigentümer hat nicht die Mittel die Baracke zu erhalten und stellte deshalb seit 1998 diverse Anträge auf Fördermittel beim Land die aber mit Verweis auf die fehlende Konzeption zur Nutzung des Areals abgelehnt wurden.

Um die Baracke wird es nun längere Zeit sehr still, bis sich im April 2004 eine Gruppe von Prenzlauer Bürgern zusammentut, um Gelder für die Instandsetzung des Objekts zu sammeln. Nach mehreren Monaten intensiver Bemühung um Sponsoren und Förderer, konnte im Jahr 2005 zumindest das Dach erneuert werden. Danach fand am 16. Juni 2005 erstmalig ein Tag des offenen Denkmals statt, der bei Bürgern und Zeitzeugen auf großes Interesse stieß.

Ein Ort zum Erinnern

Sommer 2005. Entgegen den Befürchtungen ist aus der Baracke Birkenhain keine Kultstätte für Rechtsradikale geworden. Mitverantwortlich dafür sind sicherlich die Schüler des Städtischen Gymnasium Prenzlau, die im Rahmen des Programms "Zeitensprünge" der Stiftung Demokratische Jugend und des Landesjugendringes Brandenburg die Geschichte der "Himmlerbaracke" erforscht haben.

Sie rückten ins Bewusstsein ihrer Heimatregion, dass diesen Ort mehr geprägt hat als der Größenwahn und die Menschenverachtung der Nazis, mehr als das Leid der Häftlinge, die unter schwersten Bedingungen den Bau der Anlage ausführen mussten. Er war ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen um sich zu erholen und zu genesen, zu lernen und zu verstehen. Und er soll ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen um sich zu erinnern.

Daran arbeiten die jungen Leute bis heute. Für dieses Engagement erhielten sie 2006 den dritten Denkmalpflegepreis des Landes Brandenburg.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Jugendprogramms Zeitensprünge der Stiftung Demokratische Jugend entstanden. Sie ist Teil der Dokumentation des im Zeitraum September 2005 bis März 2006 laufenden Projektes "Birkenhain - Ein Ort der historischen Erneuerung" von Schülern der Klasse 10 L des Städtischen Gymnasiums Prenzlau.