Stirb Langsam, Rambo, James Bond: Das Filmzitate-Quiz - DER SPIEGEL
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Filmquiz Welcher Actionheld riss welchen Spruch?

Gagkanonen am Maschinengewehr: In den Achtzigerjahren flutete Action-Trash die Kinos, die Machohelden kommentierten den Tod von Schurken mit One-Linern. Wie gut kennen Sie ihre markigen Sprüche?
Foto: Carolco Pictures/ ddp images
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Sagt der Polizist zum inhaftierten Selbstjustiz-Rächer: "Wie nennst du das: 125 Morde in fünf Jahren?" Darauf der: "Work in progress."

Droht der CIA-Chef dem draufgängerischen Ermittler: "Treten Sie niemandem auf die Füße!" Sagt der: "Ich trete nicht auf Füße - ich trete in den Arsch!"

Der Widerstandskämpfer entdeckt, dass seine Frau ihn seit Jahren für die Gegenseite ausspioniert. Hinter ihrem Rücken greift sie nach einer Waffe und flötet lächelnd: "Liebling, sei vernünftig. Wir sind verheiratet!" Er erschießt sie und sagt: "Betrachte das als Scheidung."

Dolph Lundgren, Chuck Norris, Arnold Schwarzenegger. Drei Actionfilmlegenden, drei Flachwitze - aus "The Punisher", "Missing in Action 3" und "Total Recall".

Schenkelklopfer, Roundhouse-Kicks und explodierende Helikopter - in keinem anderen Jahrzehnt waren sie so untrennbar wie in den Achtzigerjahren. Actionfilmhelden wie Bruce Willis und Sylvester Stallone mussten nicht mehr nur hart und unerbittlich sein, sondern auch kalauerkompetent: Hatte zuvor eher die Quantität der im Alleingang niedergemähten Fieslinge gezählt, waren es nun auch die Gags, mit denen man ihr gewaltsames Ableben kommentierte.

Lizenz zum Sprücheklopfen

König dieser neuen Disziplin wurde ein Ausnahmesportler aus Österreich. Arnold Schwarzenegger raunte 1984 in "Terminator" lakonisch: "Ich komme wieder", bevor er mit einem Auto durch die Wand eines Polizeireviers donnerte. Er spickte 1985 in "Commando" einen Bösewicht per Leitungsrohr an einen Heizkessel und kalauerte "Ja, lass Dampf ab!", als Dampf aus dem Rohr strömte. Und er prägte noch Anfang der Neunzigerjahre in "Terminator 2" das unsterbliche "Hasta la vista, baby!" Schwarzenegger war der unangefochtene Mr Universum des One-Liners.

Aber ihre Filmkarriere verdankten die extracoolen Machosprüche nicht "Arnie". Zum Markenzeichen eines Leinwandhelden wurden sie schon zwei Jahrzehnte früher - dank eines britischen Doppelnullagenten mit der Lizenz zum Sprücheklopfen. 1962 startete James Bond seine beispiellose Schurkenjagd, die über bisher 24 Spielfilme und wechselnde Hauptdarsteller hinweg eine Konstante behielten: die Sprüche, die Bond vor oder nach der Tötung von Verbrechern so ungerührt wie seinen Martini zelebrierte.

"Ihm ist wohl eine Sicherung durchgebrannt", frotzelt 007, als Killer Oddjob in "Goldfinger" (1965) durch einen Stromschlag stirbt. Oder "Bon appétit!", nachdem Bond 1967 in "Man lebt nur zweimal" einen Bösewicht ins Piranhabecken gestoßen hat.

Den vielleicht absurdesten lieferte Roger Moore 1973 in "Leben und sterben lassen" - in einer ebenso absurden Kampfszene: Der Superschurke Kananga attackiert ihn mit einem Messer, beide prügeln sich, stürzen dabei in ein Haifischbecken, ringen unter Wasser weiter. Doch noch ehe ein Hai sie angreifen kann, drückt Bond seinem Widersacher eine Pressluftpatrone in den Mund. Die bläst Kananga in Sekunden auf wie einen Heißluftballon, er schießt aus dem Wasser in die Lüfte - und explodiert. Und Bond? Kommentiert knapp: "Er war schon immer ein ziemlich aufgeblasener Kerl."

Ob Bond-Kalauer oder Schwarzenegger-Schenkelklopfer: Kennen Sie die unsterblichsten Sprüche der unsterblichen Filmhelden?