Warnung vor Hehlerware Spritzen des Grippeimpfstoffs Influvac geklaut
Saisonale Zulassung war noch nicht erteilt: Rund 600 Spritzen Influvac geklaut
Foto: Matthias Rietschel/ APWiesbaden - Weil eine Lieferung des Grippeimpfstoffs Influvac während des Transports geklaut wurde, hat Hersteller Abbott eine Warnung herausgegeben. Der gestohlene Impfstoff ist noch nicht zugelassen - die aktuelle saisonale Anpassung läuft gerade noch - auch kann nicht gewährleistet werden, ob die Kühlkette aufrechterhalten wurde: Ärzte, Apotheker und medizinisches Fachpersonal werden aufgefordert, den gestohlenen Impfstoff nicht zu verwenden.
Entwendet wurden zwei Kartons der Charge mit der Nummer A05, Saison 2012/2013 - insgesamt rund 600 Einzelspritzen. Der Pharmahersteller Abbott hat die für die Zulassung zuständigen Behörden, das Paul-Ehrlich-Institut und das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hannover, informiert.
Um im Interesse der Patienten eine sichere Lieferkette zu gewährleisten und die Verwendung des gestohlenen Impfstoffs zu verhindern, wird Abbott auf den für Deutschland freigegebenen Influvac-Packungen (je zehn Spritzen) der Charge A05 einen Sicherheitsaufkleber anbringen. Dieser Aufkleber ist weiß, hat die Maße 15 Millimeter mal 12 Millimeter und befindet sich auf der Vorderseite der Faltschachtel. Er hat ein kleines Farbfeld mit einem schwarzen Abbott "A" im Zentrum. Dieses Farbfeld wechselt die Farbe von grün zu lila, wenn es von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird.
Influvac-Packungen der Charge A05 für den deutschen Markt dürfen ohne den oben beschriebenen Sicherheitsaufkleber nicht verwendet werden. Die Firma Abbott bittet jeden, der eine Influvac-Packungen aus der genannten Charge ohne einen Sicherheitsaufkleber erhält, das Unternehmen umgehend zu kontaktieren.
Alle anderen Influvac Chargen sind nicht betroffen.