Knifflige Frage bei "Wer wird Millionär" Was ist ein "Diabetes-Warnhund"?
Diabetes-Warnhund Shirley (Links): Speziell ausgebildeter Labrador Retriever
Foto: © Suzanne Plunkett / Reuters/ REUTERSBei Therapien oder der Bewältigung des Alltags können Hunde eine wichtige Rolle spielen. Die Tiere helfen Patienten mit Angststörungen, lotsen Blinde durch den Straßenverkehr und sorgen für gute Laune bei Demenzkranken. Auch bei Diabetes können speziell ausgebildete Hunde helfen .
Darauf zielte die zehnte Frage in der Sendung "Wer wird Millionär?" mit Günter Jauch am Freitagabend ab. Welcher Vierbeiner im Ernstfall Leben retten könnte, sollte Thorsten Fischer beantworten. Der Gastronom aus Hannover bekam als eine von vier möglichen Antworten Diabetes-Warnhunde vorgeschlagen.
Bis Günter Jauch die Antwort einloggen durfte, setzte Fischer erst noch den 50:50-Joker ein. Dann ahnte er schon, dass Hunde einen niedrigen Blutzuckerwert erschnüffeln und Alarm schlagen könnten. Zur Sicherheit befragte er dann doch noch den Promi-Telefonjoker Wigald Boning. Der unterstützte die Vermutung. Mit der folgenden Frage holte Fischer dann den Millionengewinn.
Viele Diabetiker leiden an einer Wahrnehmungsstörung und können nicht richtig abschätzen, wann ihnen eine Unterzuckerung droht. Im schlimmsten Fall kippen die Diabetiker dann einfach um. Einige Hunde bemerken am Geruch von Atem und Schweiß eine reduzierte Sauerstoffsättigung bei Menschen, die auf eine Veränderung es Blutzuckerspiegels hindeutet - und können Menschen rechtzeitig warnen.
In den USA werden solche Hunde seit mehr als zehn Jahren speziell trainiert, in Deutschland bildet das Deutsches Assistenzhunde-Zentrum seit sieben Jahren Diabetiker-Warnhunde aus. Auch bei Epilepsie und Asthma können speziell ausgebildete Hunde helfen und vor einem Anfall Alarm schlagen.