Februar - Im Abriss
Bundeskanzler Gerhard Schröder fordert auf dem Weltwirtschaftsforum in New York größere globale Gerechtigkeit. Nur so könne der Kampf gegen den Terrorismus auf Dauer Erfolg haben.
Sie war ein skeptischer Star mit vielen Begabungen. Hildegard Knef schrieb Filmgeschichte, verfasste Buch-Bestseller und stand lange für das, was es nach dem Zweiten Weltkrieg eigentlich gar nicht mehr gab: das deutsche Chanson. Deutschlands letzte Diva stirbt im Alter von 76 Jahren in Berlin.
Politiker aus Europa, Amerika und Asien rufen auf der 38. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, die unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen beginnt, die Staatengemeinschaft zur Zerschlagung des internationalen Terrorismus auf. Trotz eines Demonstrationsverbotes protestieren Tausende von Menschen. In Amsterdam heiraten der niederländische Kronprinz Willem-Alexander und Maxima Zorreguieta.
Auf dem Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre wird die Entwicklung von genmanipuliertem, patentgeschütztem Saatgut als Mittel der Ausbeutung von Bauern in der Dritten Welt kritisiert.
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 reißt in der türkischen Provinz Afyon mehr als 40 Menschen in den Tod. 300 Menschen werden verletzt, 600 Häuser beschädigt.
Angesichts der Krise auf dem Arbeitsmarkt verschärft sich der Streit um das richtige Rezept gegen Erwerbslosigkeit. Die Union plant im Falle eines Wahlsiegs nach Medienberichten die Anhebung der Grenze der geringfügigen Beschäftigung von 325 (630 Mark) auf 400 Euro. Bundeskanzler Schröder will das Bündnis für Arbeit grundlegend reformieren.
Mit massiven Mehrausgaben für das Pentagon und die innere Sicherheit will US-Präsident George Bush auch langfristig auf die Terroranschläge vom September reagieren.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in New York fordert der jordanische König Abdullah eine Art Marshallplan des Westens zur Förderung des Aufschwungs in der muslimischen Welt.
In Rheinland-Pfalz sind von zwei privaten Labors Tausende Rinder nur mangelhaft auf BSE getestet worden. In der Woche zuvor hatten Berichte über unzulässige BSE-Tests auch in Bayern für großen politischen Wirbel gesorgt.
Massive Kritik an der Bundesanstalt für Arbeit: Laut einem Prüfbericht des Bundesrechnungshofs vermittelt die Behörde viel weniger Erwerbslose als sie offiziell in ihren Statistiken angibt.
Der Streit zwischen EU-Kommission und Deutschland um den "blauen Brief" spitzt sich zu und bringt Bundeskanzler Schröder unter Druck. Kommissionspräsident Roman Prodi weist Schröders Vorwurf zurück, die Entscheidung sei nicht sachlich, sondern politisch motiviert.
Eiszeit auf dem Stellenmarkt: Das Konjunkturtief und der strenge Frost haben die Arbeitslosenzahl im Januar 2002 mit fast 4,3 Millionen auf den höchsten Stand seit zwei Jahren klettern lassen.
Die Bundesregierung beschließt mit der Ausweitung des Mainzer Kombilohn-Modells die bundesweite Subventionierung von Niedriglöhnen.
Nach dem Scheitern von zwei Nahost-Missionen des US-Vermittlers Anthony Zinni soll nun CIA-Direktor George Tenet versuchen, einen Waffenstillstand zwischen Israel und den Palästinensern herbeizuführen.
Zu ihrem Goldenen Thronjubiläum dankt Elizabeth II. ihren Untertanen für die Loyalität und Unterstützung der letzten 50 Jahre.
Mit dem Liebesdrama "Heaven" von Tom Tykwer werden die 52. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet.
Bundesarbeitsminister Walter Riester weist Rücktrittsforderungen von Union und FDP wegen der jahrelangen Manipulation der Arbeitsamtstatistik scharf zurück. Er macht nach einer Unterredung mit Vorstandsmitgliedern der Bundesanstalt für Arbeit die Vorgängerregierung für die Missstände bei den Arbeitsämtern verantwortlich.
Mister Euro geht: EZB-Präsident Wim Duisenberg kündigt überraschend seinen Rückritt an. Der Niederländer will das Amt als oberster Euro-Währungshüter am 9. Juli 2003, seinem 68. Geburtstag, niederlegen.
Ein palästinensischer Überfall auf die jüdische Siedlung Hamra mit drei Todesopfern verschärft den Nahost-Konflikt weiter. Die israelische Luftwaffe reagiert mit Angriffen auf Nablus.
Die EU will in Mazedonien erstmals die Führung eines militärischen Einsatzes übernehmen.
In Abkehr von ihrer bisherigen Haltung billigen die USA gefangenen Taliban-Kämpfern den Schutz der Genfer Konvention zu. Al-Kaida-Kämpfern wird nach einer Entscheidung von Präsident Bush dieser Status aber weiter verwehrt.
Die Europäische Union will mit einer politischen Initiative Bewegung in den Nahost-Friedensprozess bringen. Darauf verständigen sich die EU-Außenminister im spanischen Caceres.
Der frühere Außenminister des afghanischen Taliban-Regimes, Mullah Abdul Wakil Muttawakil, stellt sich den Behörden.
Begleitet von den schärfsten Sicherheitsvorkehrungen in der Sportgeschichte beginnen die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City.
Die britische Prinzessin Margaret stirbt im Alter von 71 Jahren in London.
Bundeskanzler Schröder startet zu einer sechstägigen Lateinamerika-Reise, erste Station ist Mexiko. Die Reise dient dazu, die deutschen und europäischen Beziehungen zu Mexiko, Brasilien und Argentinien neu zu beleben.
Der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Robert Altman erhält einen Ehren-Bären der 52. Internationalen Berliner Filmfestspiele.
Zweieinhalb Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich gibt Amtsinhaber Jacques Chirac seine Kandidatur bekannt.
Die tot aufgefundene zehnjährige Desiree aus Jena ist vermutlich Opfer eines Verbrechens geworden. Es gibt noch keine heiße Spur zum Täter.
Mehr als drei Millionen Narren feiern am Rosenmontag das Spitzenereignis des Karnevals. Überschattet wird der Karneval in Köln jedoch vom Tod einer 23-jährigen Ordnerin, die von einem Festwagen überrollt wird.
Trotz des hohen Staatsdefizits bleibt Deutschland von einem "Blauen Brief" der EU verschont. Die 15 EU-Finanzminister geben dem Drängen der Bundesregierung nach und verständigen sich in Brüssel einstimmig auf einen Kompromiss. Darin wird Deutschland zu noch größeren Sparanstrengungen verpflichtet.
Mit dem Prozess gegen den früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic beginnt das größte Kriegsverbrecherverfahren seit den Nürnberger Prozessen. Milosevic werden Völkermord, Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Bosnien, Kroatien und im Kosovo vorgeworfen.
Bei einem als Privatbesuch deklarierten Aufenthalt in Bagdad fordert der österreichische Politiker Jörg Haider die Aufhebung der Uno-Sanktionen und kritisiert Drohungen aus dem Ausland.
Die Romanverfilmung "Herr der Ringe" ist der absolute Favorit für die diesjährige Oscar-Preisverleihung: Der erste Teil des Epos wird allein für 13 Oscars nominiert, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Nebendarsteller.
Israel besetzt im Gaza-Streifen drei Städte und ein Flüchtlingslager.
Nachdem drei Urteile in verschiedenen Bundesländern die Rasterfahndung nach so genannten Schläfern stark eingeschränkt haben, gerät die ganze Datensammlung immer mehr zur Farce. Kritiker der Aktion sehen sich nun in ihrer Meinung bestärkt, denn mit verwertbaren Ergebnissen rechnen auch bei den Behörden nur noch wenige.
Deutschland und Brasilien wollen einander bei der Bewerbung um einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat unterstützen. Darauf einigen sich Bundeskanzler Schröder und der brasilianische Präsident Fernando Henrique Cardoso.
In der Affäre um die V-Leute des Verfassungsschutzes bei der NPD gerät nun auch Bayerns Innenminister Günther Beckstein in Erklärungsnot. Der Grund: Sein Ministerium hatte im Jahr 2000 versucht, einen leitenden NPD-Funktionär als Informanten anzuwerben, obwohl dies die Dienstvorschriften verbieten.
Aufgebrachte Mekka-Pilger erschlagen in Kabul den afghanischen Minister für Luftfahrt und Fremdenverkehr, Abdul Rahman.
Trotz des Statistik-Skandals bei der Bundesanstalt für Arbeit bleibt Behördenchef Jagoda vorerst im Amt, genauso wie Bundesarbeitsminister Riester. Die Vorwürfe des Bundesrechnungshofs gegen deutsche Arbeitsämter haben sich allerdings laut Riester weitgehend bestätigt: Nur 30 Prozent der Vermittlungsvorgänge in der offiziellen Statistik sind korrekt verbucht, mindestens 36 Prozent hingegen falsch.
Das amerikanische Alternativprogramm zum Klimaschutzprotokoll von Kyoto stößt auf scharfe Kritik. Bundesumweltminister Jürgen Trittin zeigt sich enttäuscht über die Unverbindlichkeit der Pläne, die sogar eine Steigerung der US-Emissionen erlaubten.
In Kabul werden erstmals Soldaten der internationalen Friedenstruppe angegriffen.
Die Schnellrestaurantkette McDonald's zieht Rindfleisch aus dem Verkehr, das unzureichend auf BSE getestet war.
Bei einem Selbstmordanschlag in der jüdischen Siedlung Karnei Schomron kommen der Attentäter und zwei Jugendliche ums Leben. 27 Menschen werden verletzt.
Mit der Forderung nach einer Stärkung der privaten Arbeitsvermittlung schaltet sich Bundeskanzler Schröder in die Affäre um geschönte Arbeitsamtsstatistiken ein.
Das Auftauchen weiterer V-Leute im NPD-Verfahren entfacht erneut den Streit über eine Rücknahme der Verbotsanträge.
Zwei Goldene Bären für die besten Filme der 52. Internationalen Filmfestspiele in Berlin gehen an die Filme "Bloody Sunday" und "Sen To Chihiro No Kamikakushi - Spirited Away".
Der US-Anwalt Michael Hausfeld will erneut eine Sammelklage gegen deutsche Unternehmen erheben, die während der NS-Zeit Sklavenarbeiter beschäftigten. Sein Argument: Die deutsche Wirtschaft habe Zusagen nicht eingehalten, die sie für die Einstellung der Verfahren im vergangenen Jahr gegeben hat.
Die EU-Außenminister beschließen in Brüssel, den außenpolitischen Beauftragten Javier Solana in den Nahen Osten zu entsenden.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren gegen Innensenator Ronald Barnabas Schill wegen des Verdachtes auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Der freiwillige Drogentest des Politikers fällt aber negativ aus.
Amoklauf in Oberbayern: Ein 22-jähriger Mann erschießt zwei ehemalige Arbeitskollegen in Eching, in der Freisinger Wirtschaftsschule seinen früheren Rektor und sprengt sich danach in die Luft. Als Motiv wird Rache vermutet.
Der Atomkonsens zwischen Bundesregierung und Stromversorgern besteht seine erste juristische Bewährungsprobe: Das Bundesverfassungsgericht bestätigt das Vorgehen der Bundesregierung bei der Aushandlung der Bedingungen für den Ausstieg aus der Atomenergie und weist eine Klage Hessens ab.
Guerilleros bringen ein kolumbianisches Flugzeug in ihre Gewalt, zwingen es zur Landung und fliehen mit einem Senator.
Bei israelischen Angriffen im Gaza-Streifen und Westjordanland werden 16 Palästinenser getötet, die Residenz des palästinensischen Präsidenten Arafat in Gaza wird beschossen.
Bei einem Zugunglück in Ägypten kommen mehr als 360 Menschen ums Leben. In dem völlig überfüllten Personenzug kam es kurz nach Verlassen des Bahnhofs von Kairo zu einem Brand.
Die Staatsanwälte wähnten schon den ersten großen Erfolg bei der Aufklärung der Berliner Bankenkrise. Am Mittwoch hatten sie die Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft Aubis wegen des Verdachts auf Betrug festgenommen. Doch nur wenige Stunden später waren beide wieder auf freiem Fuß. Der Haftrichter hielt die monatelang gesammelten Argumente der Ankläger für wenig schlüssig.
Die wirtschaftliche Talfahrt ist nach Meinung der Bundesregierung fast beendet. Schon dieses Jahr könnten die bisher vorhergesagten 0,75 Prozent Wirtschaftswachstum übertroffen werden. Internationale Prognosen für ein deutsches Konjunkturplus von fast drei Prozent im nächsten Jahr seien realistisch.
In der Rangliste der 100 reichsten Deutschen sind nach einer Aufstellung des "Manager Magazin" die Aldi-Brüder Theo und Karl die Spitzenreiter. Zusammen besitzen die hundert reichsten Deutschen ein Vermögen von rund 250 Milliarden Euro.
Zehn Tage nach dem Mord an der zwölfjährigen Vanessa aus Gersthofen fasst die Polizei den mutmaßlichen Täter.
Mit dem SPD-Politiker Florian Gerster an der Spitze soll die Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit gründlich reformiert und modernisiert werden. Als Konsequenz aus dem Statistik-Skandal wird der bisherige Präsident Jagoda in den einstweiligen Ruhestand versetzt, ebenso Arbeits-Staatssekretär Werner Tegtmeier.
Im Südosten Angolas wird der angolanische Unita-Führer Jonas Savimbi erschossen. Dies weckt die Hoffnung auf ein Ende des jahrzehntelangen Bürgerkrieges in dem südwestafrikanischen Land.
Nach der Ermordung des in Pakistan entführten amerikanischen Journalisten Daniel Pearl bekräftigt US-Präsident Bush seine Entschlossenheit zum weltweiten Kampf gegen den Terrorismus. Der 38-jährige Reporter des "Wall Street Journal" war am 23. Januar von islamischen Extremisten verschleppt worden.
Die Entscheidung über die Verteilung der Bundesmittel für die geplanten Transrapid-Strecken ist gefallen: Nordrhein-Westfalen soll 1,75 Milliarden Euro erhalten, Bayern 0,55 Milliarden.
Israel lockert den Hausarrest von Arafat, lässt den palästinensischen Präsidenten aber nicht aus Ramallah ausreisen.
Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich bestimmen die Sozialisten Premierminister Lionel Jospin als ihren Kandidaten.
Deutsche Soldaten beteiligen sich in Afghanistan an einer Offensive gegen versprengte Untergrundkämpfer. Verteidigungsminister Rudolf Scharping bestätigt, dass sich Spezialkräfte des Sonderkommandos KSK an der Seite von amerikanischen und britischen Soldaten im Kampfeinsatz in Afghanistan befinden.
Die Bundesregierung räumt Unzulänglichkeiten in ihrer Informationspolitik zum Einsatz deutscher Elitesoldaten in Afghanistan ein.
Überschattet von einem Doping-Skandal bei den Ski-Langläufern gehen die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City zu Ende. Deutschland schließt mit 12 Gold-, 16 Silber- und 7 Bronzemedaillen die Spiele wie schon vor vier Jahren in Japan als erfolgreichste Mannschaft ab. Zweiter im Medaillenspiegel ist Gastgeber USA vor Norwegen.
Nach dem größten Bargeldraub in der deutschen Geschichte fahndet die Polizei nach dem Fahrer des Geldtransporters, aus dem am Morgen in Frankfurt am Main etwa zehn Millionen Euro gestohlen wurden.
Eine Initiative Saudi-Arabiens gibt dem Friedensprozess im Nahen Osten neue Impulse. Sowohl Israel als auch die Palästinenser reagieren positiv auf die Vorschläge von Kronprinz Abdullah. Dieser hat die Bereitschaft zur vollen diplomatischen Anerkennung Israels bekundet, falls alle besetzten Gebieten geräumt werden.
Die Deutsche Telekom wird ihre monatlichen Grundgebühren für Telefonanschlüsse am 1. Mai um bis zu fünf Prozent erhöhen. Im Gegenzug werden aber Ortsgespräche um 3,2 Prozent billiger.
Die Hoffnungen auf einen parteiübergreifenden Zuwanderungskonsens im Bundestag haben sich endgültig zerschlagen. Die rot-grüne Koalition beschließt ihren Gesetzentwurf im Innenausschuss gegen den Widerstand der Opposition.
Das Sturmtief "Anna" rast mit Windgeschwindigkeiten bis zu 180 Stundenkilometern über Norddeutschland hinweg und verursacht Schäden in zweistelliger Millionenhöhe. Der Sturm deckt Dächer ab, entwurzelt zahlreiche Bäume und fordert vier Menschenleben.
Bei einem Brandanschlag auf Hindus in einem Zug in Nordwestindien werden 62 Menschen getötet. Aufgebrachte Muslime hatten den Zug im indischen Unionsstaat Gujarat zunächst mit Steinen beworfen, dann vier Waggons in Brand gesetzt. Der Anschlag wird zum Auslöser für neue blutige Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen.
Im Zusammenhang mit den neuen Verdachtsfällen von Maul- und Klauenseuche in Großbritannien werden in Niedersachsen zwei Schweinezuchtbetriebe mit aus Großbritannien gelieferten Schweinen vorsichtshalber gesperrt und unter Beobachtung gestellt.
Nach mehr als 50 Jahren verabschiedet sich die D-Mark aus dem Zahlungsverkehr.
Erstmals seit Beginn der Intifada vor 17 Monaten greifen israelische Truppen zwei palästinensische Flüchtlingslager gleichzeitig an. Acht Palästinenser und ein Israeli kommen ums Leben; 90 Palästinenser werden verletzt.