März - Im Abriss
Die Vereinten Nationen bestätigen, dass der Irak mit der Zerstörung von Kurzstreckenraketen vom Typ "Al Samud 2" begonnen hat.
Die USA erhalten im Parlament von Ankara nicht die gewünschte Unterstützung zur Stationierung von 62.000 US-Soldaten in der Türkei vor einem möglichen Irak-Krieg.
Mit dem ersten Warnstreik der laufenden Tarifrunde verursachen die Bahn-Gewerkschaften Verspätungen und Zugausfälle.
Nach dem Ausbruch der gefürchteten Geflügelseuche werden in den Niederlanden 13 Farmen gesperrt. Gleichzeitig wird ein Exportstopp verhängt, Hinweise auf eine Einschleppung der Viruskrankheit nach Deutschland gibt es zunächst nicht.
Bei einer Offensive im Gaza-Streifen nehmen israelische Truppen einen der beiden Hamas-Gründer, Mohammed Taha, fest. Bei Schießereien werden acht Palästinenser getötet, unter ihnen eine Schwangere und zwei Jugendliche.
Ein neuer Zwischenfall verschärft die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, nachdem nordkoreanische Jagdflugzeuge ein US-Aufklärungsflugzeug abgefangen haben. Die USA und Südkorea beginnen mit einem mehrwöchigen gemeinsamen Manöver, das von Nordkorea als Vorbereitung auf einen Krieg kritisiert wird.
Nach dem Scheitern des Bündnisses für Arbeit will Bundeskanzler Gerhard Schröder einschneidende Reformen für mehr Wachstum und Beschäftigung auch ohne Zustimmung von Wirtschaft und Gewerkschaften durchsetzen.
Frankreich und Russland kündigen ein Veto gegen jede Irak-Resolution im Sicherheitsrat an, die einen Krieg legitimieren würde.
Ein Selbstmordattentäter reißt bei einem Anschlag auf einen vollbesetzten Linienbus in der nordisraelischen Stadt Haifa 17 Menschen in den Tod.
China schließt sich dem Widerstand Frankreichs und Russlands gegen eine neue Uno-Resolution im Sicherheitsrat an.
Uno-Chefinspektor Hans Blix bescheinigt dem Irak in seinem jüngsten Bericht vor dem Weltsicherheitsrat in New York "wesentliche Schritte der Abrüstung".
Neue Ängste vor einem Irak-Krieg schicken nach einer Rede von US-Präsident George W. Bush die Aktienkurse von Tokio über Frankfurt bis New York auf Talfahrt. In Tokio fällt der Nikkei-Index auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. In Frankfurt rutscht der DAX zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren.
Die USA, Großbritannien und Spanien stellen ihren Resolutionsentwurf vor. Darin wird dem Irak zur Erfüllung seiner Abrüstungsauflagen ein Ultimatum bis zum 17. März gestellt. Dann soll mit der Konsequenz eines möglichen Krieges festgestellt werden, ob Saddam Hussein die Resolution 1441 vollständig erfüllt habe.
Hamas-Führer Ibrahim Makadmeh wird bei einem gezielten Hubschrauberangriff in Gaza getötet, mit ihm kommen drei seiner Leibwächter ums Leben. Die radikalislamische Hamas kündigt Vergeltung an.
Superstars-Finale: Der 19-jährige Alexander Klaws aus Sendenhorst bei Münster siegt mit 70,1 Prozent der Zuschauer-Stimmen klar über die 22-jährige Hamburger Musical-Darstellerin Juliette Schoppmann. Er bekommt einen Managementvertrag und einen Plattenvertrag bei dem Musikkonzern BMG.
Weltweit demonstrieren am Wochenende Hunderttausende gegen einen Irak-Krieg. Bei einer Massenkundgebung in Pakistan wird zum Heiligen Krieg aufgerufen. In den USA und Großbritannien gehen jeweils tausende Demonstranten gegen die von ihren Regierungen angedrohte Militäroffensive auf die Straße, in Italien protestieren mehrere zehntausend vor einem Stützpunkt der US-Streitkräfte.
Mit einem klaren Sieg bei einer Nachwahl in der türkischen Provinz Siirt schafft der Vorsitzende der Regierungspartei AKP, Recep Tayyip Erdogan, den Sprung ins Parlament und damit an die Spitze der Regierung.
Uno-Generalsekretär Kofi Annan erklärt, ein Angriff auf den Irak ohne Mandat verstoße gegen die Charta der Vereinten Nationen.
Mit einem Minus von 380 Millionen Euro verbucht die gesetzliche Pflegeversicherung im vergangenen Jahr den größten Verlust ihrer Geschichte.
Premierminister Tony Blair verteidigt im Londoner Unterhaus seine Irak-Politik gegen wachsende Kritik in den eigenen Reihen.
Der serbische Ministerpräsident und Reformpolitiker Zoran Djindjic fällt einem Attentat zum Opfer: Er wird von zwei Scharfschützen erschossen. Parlamentspräsidentin Natasa Micic verhängt den Ausnahmezustand. Politiker aus der ganzen Welt reagieren entsetzt auf das Attentat an Djindjic, der maßgeblich am Sturz des früheren Präsidenten Slobodan Milosevic beteiligt war.
Einen Tag nach Djindjics Ermordung nimmt die Polizei 56 Verdächtige fest.
Außenminister Joschka Fischer fordert CDU-Chefin Angela Merkel im Bundestag auf, die Haltung der Union zu einem Irak-Krieg klarzustellen.
Bundeskanzler Gerhard Schröder stellt sich erneut demonstrativ gegen die Irak-Politik der USA. Er beschwört in seiner Regierungserklärung die Gemeinsamkeit mit Frankreich, Russland und China, die er als Freunde bezeichnet.
Mit milliardenschweren Einschnitten ins soziale Netz und Strukturreformen in zentralen Bereichen will Bundeskanzler Schröder Deutschland aus der Krise führen. Dies kündigt er in seiner Regierungserklärung "Mut zur Veränderung" an.
Das rot-grüne Steuerpaket ist im Bundesrat gescheitert. Die Länder lehnen mit ihrer Unionsmehrheit die 39 vorgeschlagenen Maßnahmen zum Abbau des Haushaltsdefizits ab.
Deutschland, Frankreich und Russland starten eine letzte diplomatische Initiative zur Verhinderung eines Irak-Krieges. In einer gemeinsamen Erklärung schlagen die drei Regierungen einen strikten Zeitplan für die Entwaffnung des Irak unter Führung der Uno vor.
Die Behörden in Serbien nehmen im Zusammenhang mit der Ermordung von Ministerpräsident Djindjic sieben weitere Verdächtige fest. Djindjics Beisetzung wird zur Massenkundgebung für Demokratie: Eine halbe Million Menschen nimmt daran teil.
Ein neuer, hochansteckender Typ Lungenentzündung (Sars) erreicht erstmals Deutschland: Ein Arzt aus Singapur, seine schwangere Frau und seine Schwiegermutter werden in die Isolierstation des Uniklinikums Frankfurt am Main gebracht.
Nach Gesprächen mit dem britischen Premierminister Tony Blair und dem spanischen Ministerpräsidenten José María Aznar auf den Azoren kündigt US-Präsident Bush an, dass der Sicherheitsrat eine letzte Chance erhalte, um "seine Arbeit zu erledigen" und dem Irak ein Ultimatum zu stellen. Andernfalls würden die USA auch ohne Uno-Mandat gegen den Irak vorgehen.
Renten werden ab dem Jahr 2005 generell besteuert. Im Gegenzug sollen Aufwendungen für die Altersvorsorge steuerlich nicht belangt werden. Die jetzige Rentnergeneration sei nicht betroffen, betont das Bundesfinanzministerium.
US-Präsident Bush schließt eine diplomatische Lösung im Irak-Konflikt aus und kündigt für die Nacht eine De-Facto-Kriegserklärung an.
Ungeachtet der dramatischen Zuspitzung der Irak-Krise setzt die Bundesregierung ihre Friedensbemühungen fort. Alle öffentlichen Termine sagt der Kanzler vorerst ab.
US-Präsident Bush stellt Saddam Hussein ein Ultimatum von 48 Stunden zum Verlassen des Landes. Danach würden die amerikanischen Streitkräfte "zu einem Zeitpunkt unserer Wahl" einen Krieg beginnen, erklärt Bush in einer Fernsehansprache. Die irakische Führung weist die Forderung zurück.
Der britische Premierminister Blair erhält im Unterhaus trotz erheblichen Widerstands in seiner Labour-Fraktion Rückendeckung für seinen Kriegskurs im Irak-Konflikt. Der Staatsminister im Gesundheitsministerium, Lord Philip Hunt, und der Staatsminister im Innenministerium, John Denham, treten unter Protest zurück.
Der NPD-Verbotsprozess ist endgültig gescheitert. Zwei Jahre nach Beginn stellt das Bundesverfassungsgericht das Verfahren ein, weil das Beweismaterial Aussagen von V-Leuten des Verfassungsschutzes enthält.
Bundesaußenminister Joschka Fischer äußert sich im Sicherheitsrat enttäuscht darüber, dass es "mit hoher Wahrscheinlichkeit" nicht gelungen sei, den Irak-Konflikt friedlich zu lösen. Das Weiße Haus bereitet die amerikanische Öffentlichkeit auf den Verlust von Menschenleben in einem Krieg vor.
Bundeskanzler Schröder sichert den USA Überflug- und Transitrechte auch nach Beginn eines Krieges zu. Darüber hinaus werde den Amerikanern "vor dem Hintergrund unserer Bündnisverpflichtungen" in Deutschland die Nutzung ihrer Militärbasen und der Schutz ihrer Stützpunkte gewährt.
Die Ursache der tödlichen Lungenkrankheit Sars ist möglicherweise geklärt. Forscher bestätigen den Verdacht des Instituts für Medizinische Virologie in Frankfurt, dass ein Virus aus der Familie der Paramyxoviren Sars verursacht.
Mit Bomben und Marschflugkörpern auf Ziele im Großraum Bagdad beginnen die USA den Krieg gegen den Irak. US-Präsident Bush erklärt, eine Großoffensive werde in Kürze folgen. Nur wenige Stunden später schießt der Irak mehrere Raketen auf US-Truppen in Kuweit ab. Saddam Hussein ruft die Bevölkerung zum Widerstand auf.
Spanien, die Niederlande, Japan und Australien erklären ihre Unterstützung für den Krieg. Zahlreiche andere Staaten reagieren mit Bestürzung. Der russische Präsident Wladimir Putin verurteilt den Krieg als "schweren politischen Fehler". Frankreich und Deutschland warnen vor einer Katastrophe.
Hunderttausende Menschen in aller Welt demonstrieren empört, wütend und enttäuscht gegen den amerikanischen Angriff auf den Irak. In Deutschland gehen rund 200.000 Menschen auf die Straße. In Madrid feuert die Polizei mit Gummigeschossen auf Studenten, die eine Hauptstraße blockieren.
Amerikanische und britische Truppen besetzen am zweiten Tag des Irak-Krieges mehrere Ortschaften, stoßen aber auch auf teilweise heftigen Widerstand. Dabei wird ein erster US-Soldat getötet. Beim Absturz eines US-Hubschraubers in Kuweit kommen acht britische und vier amerikanische Soldaten ums Leben. Mehrere hundert Iraker werden gefangen genommen.
In der EU bahnt sich ein neuer Streit über den Wiederaufbau des Irak nach dem Golfkrieg an. Beim EU-Gipfel in Brüssel prallen der britische Premierminister Tony Blair und der französische Präsident Jacques Chirac mit ihren Vorstellungen aufeinander. Während Blair ein Uno-Mandat für eine Nachkriegsverwaltung des Irak fordert, lehnt Chirac ein solches Mandat ab, das "die Militärintervention rechtfertigen würde".
Das amerikanisch-britische Invasionsheer setzt seinen Vormarsch von Kuweit aus fort. Die Millionenstadt Basra wird umzingelt. Bagdad wird weiter aus der Luft bombardiert.
Bei einem Granatenanschlag auf das Kommandozelt einer in Kuweit stationierten US-Eliteeinheit werden ein Soldat getötet und 13 weitere zum Teil schwer verletzt. Die Militärführung spricht zunächst von einem irakischen "Terroranschlag"; später wird jedoch ein US-Soldat festgenommen.
Die Bundesregierung will im Fall einer Kriegsbeteiligung der Türkei die deutschen Soldaten aus den Awacs-Aufklärern der Nato abziehen. Die Union reagiert darauf mit scharfer Kritik und wirft der Bundesregierung vor, die Nato erneut in eine Krise zu stürzen. Die FDP will das Verfassungsgericht einschalten.
Wissenschaftler in Hongkong haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbar das Virus der gefährlichen Lungenkrankheit Sars identifiziert. Unterdessen sei die Zahl der Infizierten auf mehr als 380 gestiegen; mindestens elf Menschen seien an Sars gestorben.
Die vorrückenden alliierten Streitkräfte werden mit zunehmendem Widerstand der Iraker und eigenen Verlusten konfrontiert. US-Präsident Bush sagt, man stehe erst am Anfang eines harten Kampfes. Der Krieg könne länger dauern, als manche meinten.
Am ersten Wochenende nach Kriegsbeginn demonstrieren weltweit rund zwei Millionen Menschen für den Frieden.
Das US-Invasionsheer stößt von Süden aus weiter in Richtung Bagdad vor, während sich auch im Norden größere Truppenverbände festsetzen. Im Süden des Irak dauern die Kämpfe in den Außenbezirken der Stadt Basra sowie in der Hafenstadt Umm Kasr weiter an.
Die Türkei versichert den Nato-Partnern bei einem Treffen des Nato-Rats in Brüssel, sich am Golfkrieg nicht beteiligen zu wollen.
Bei einer Friedensdemonstration von über 20.000 Hamburger Schülern kommt es zu Krawallen. Dabei setzt die Polizei auch Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Kriegsgegner ein. 21 Personen werden vorläufig festgenommen.
Die deutsche Regisseurin Caroline Link gewinnt mit dem Drama "Nirgendwo in Afrika", der Verfilmung von Stefanie Zweigs autobiografischem Roman, den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film.
Sechs Tage nach Beginn des Irak-Kriegs werden bei erbitterten Kämpfen und massiven Luftangriffen immer mehr Menschen getötet. Seit Wochenbeginn sind nach US-Angaben bei Gefechten im Süden des Irak mehr als 500 irakische Soldaten ums Leben gekommen. Auch in der Zivilbevölkerung kommt es nach irakischen Angaben zu hohen Verlusten.
Die serbische Polizei nimmt den mutmaßlichen Mörder von Ministerpräsident Djindjic fest: Zvezdan Jovanovic ist stellvertretender Kommandeur einer Polizei-Eliteeinheit, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen vorgeworfen werden.
Die Verfassungsrichter in Karlsruhe lehnen einen Eilantrag ab, mit dem die FDP die Regierung zwingen wollte, die Zustimmung des Bundestags zur deutschen Beteiligung an Awacs-Aufklärungsflügen über der Türkei einzuholen.
Bei zwei Raketeneinschlägen in Bagdad werden 14 Menschen getötet und 30 verletzt. Mit der Landung von 1000 US-Soldaten wird eine Front im Nordirak eröffnet.
Die Zahl der Sars-Toten ist offenbar weit höher als bislang angenommen. Die chinesischen Behörden teilen mit, dass seit November 34 Menschen an einer atypischen Lungenentzündung gestorben seien. Außerhalb Chinas erlagen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang 19 Menschen dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom.
US-Fallschirmspringer landen zu Beginn der zweiten Kriegswoche im kurdischen Nordirak. Sie sollen die Ankunft zusätzlicher Truppen vorbereiten und die Ölfelder bei Mossul und Kirkuk sichern.
Wegen der Lungenkrankheit Sars verschärfen die Behörden in mehreren asiatischen Ländern ihre Sicherheitsvorkehrungen drastisch. Hongkong stellt 1800 Menschen für zehn Tage unter Quarantäne. Alle Schulen und Universitäten bleiben ab dem 28. März bis zum 6. April geschlossen. Auch Singapur schließt alle Schulen.
Die US-Luftwaffe fliegt massive Angriffe auf Bagdad. Dabei werden erstmals auch bunkerbrechende Bomben eingesetzt. Ziele sind vor allem Telefonzentralen und Stellungen der Streitkräfte in den Außenbezirken.
In Umm Kasr trifft das erste Schiff mit Hilfsgütern für die irakische Bevölkerung ein. Das britische Versorgungsschiff "Sir Galahad" bringt 270 Tonnen mit Notrationen: Wasser, Zucker, Bohnen und Mehl.
Zur Verhinderung von Versorgungsengpässen und Hungersnöten im Irak verständigt sich der Uno-Sicherheitsrat auf eine provisorische Fortführung des Programms "Öl für Lebensmittel".
Der strikte Anti-Kriegs-Kurs von Kanzler Schröder führt die Bundesregierung allmählich aus dem Stimmungstief. Das ZDF-Politbarometer zeigt für SPD und Grüne eine durchweg positive und für die Union eine klar negative Entwicklung.
Bei einem ersten Selbstmordanschlag auf die alliierten Truppen seit Kriegsbeginn werden vier US-Soldaten getötet. US-Präsident Bush bereitet die US-Bevölkerung in seiner wöchentlichen Radioansprache auf weitere Opfer unter den alliierten Truppen im Irak vor.
Deutschland gehen erneut zahlreiche Kriegsgegner auf die Straßen. Allein in Berlin sind es mehr als 50.000. Zwischen Osnabrück und Münster bilden weit mehr als 30.000 Kriegsgegner eine 50 Kilometer lange Friedenskette.
Britische Soldaten liefern sich hitzige Gefechte mit paramilitärischen Einheiten in der belagerten Stadt Basra. Nach britischen Angaben wird ein irakischer General gefangen genommen und ein Oberst der Republikanischen Garde getötet.
Die USA konzentrieren ihre Angriffe auf die Elitetruppe des irakischen Staatschefs Saddam Hussein. Nach US-Angaben richten sich derzeit drei Viertel aller alliierten Angriffe gegen die Republikanische Garde in Bagdad.
In Eschweiler bei Aachen verschwinden der elfjährige Tom und seine neunjährige Schwester Sonja beim Spielen auf einem ehemaligen Bergwerksgelände. Tom wird am nächsten Tag tot auf einem Parkplatz zwölf Kilometer von Eschweiler entfernt erwürgt aufgefunden. Die Leiche des Mädchens wird eine Woche später von Spaziergängern bei Blankenheim in der Eifel gefunden.
Die US-Luftwaffe fliegt schwere Luftangriffe auf Bagdad. Dabei werden erstmals schwere Bomber der Typen B-1, B-2 und B-52 zur gleichen Zeit eingesetzt.