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| Hanns Dieter Hüsch, 80. |
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Seine Anfänge beim Studentenkabarett reichen zurück in die Zeit vor der Währungsreform: So lange, so zäh und mit so wunderbar eigensinnigem Sendungsbewusstsein wie Hüsch ist kein anderer satirischer "Kleinkünstler" durch die Bundesrepublik getingelt; in einer Unzahl von Tourneen hat er als Alleinunterhalter mehrere Publikumsgenerationen mit dem Witz der Vernunft heimgeleuchtet. Der Begriff "Kabarettist" traf seine feingedrechselte Kunst der Pointe nur bedingt. Nicht der politischen Aktualität jagte er nach, seine Domäne als Bänkelsänger und Entertainer mit der Orgel war das tragikomische Elend des Tagtäglichen: Er haderte mit der Dummheit der Menschen, weil er sie liebte, deshalb nannte er sich einen "philosophischen Clown". Sein altersmildes letztes Soloprogramm, vor fünf Jahren, hieß voller Zuversicht "Wir sehen uns wieder". In dieser Welt nun doch nicht mehr. Hanns Dieter Hüsch starb am 6. Dezember in der Nähe von Köln. |
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