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Fahd Ibn Abd al-Asis Al Saud, 84.
Seinem Namen Fahd, auf Deutsch Gepard, hatte er viele Jahrzehnte alle Ehre gemacht: Unter den mindestens 5000 Prinzen des Herrscherhauses, das dem Land auf der arabischen Halbinsel seinen Namen gegeben hat, war König Fahd bei Auseinandersetzungen im Familienclan stets einer der Aggressivsten und zugleich Geschmeidigsten - und erkämpfte sich so eine selbst für saudi-arabische Verhältnisse geradezu einzigartige Unantastbarkeit. Wie alle seine Vorgänger war auch Fahd ein Sohn des legendären Staatsgründers Abd al-Asis Al Saud, besser bekannt als Ibn Saud. Obgleich Fahd in seiner Jugend als Playboy galt, lebte der Diener der beiden heiligen Stätten Mekka und Medina später vergleichsweise zurückgezogen, wohl um die religiösen Eiferer in seinem Reich nicht zu provozieren. Nach seinem schweren Schlaganfall vor zehn Jahren überließ Fahd seinem Halbbruder und Kronprinzen Abdullah das politische Alltagsgeschäft. Fahd Ibn Abd al-Asis Al Saud starb am 1. August in Riad an den Folgen einer Lungenentzündung.

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