Präsidentschaftskandidatur: Trump verzichtet auf Kampf gegen Obama - DER SPIEGEL
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Donald Trump: Der Immobilienhai verzichtet

Foto: DAVID MOIR/ REUTERS

Präsidentschaftskandidatur Trump verzichtet auf Kampf gegen Obama

Er wollte für die Republikaner gegen Barack Obama antreten. Doch jetzt hat es sich Donald Trump anders überlegt. Der Milliardär und Immobilienhai verzichtet auf eine Kandidatur bei den US-Präsidentschaftswahlen 2012.
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New York - Ein Herausforderer weniger: Der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump tritt bei der kommenden US-Präsidentenwahl nicht gegen Amtsinhaber Barack Obama an. Das gab der Milliardär in einer am Montag verbreiteten Erklärung bekannt.

Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, aber er sei als leidenschaftlicher Geschäftsmann noch nicht bereit, die Welt der Wirtschaft zu verlassen, um Politiker zu werden, gab er als Begründung an.

Trump hatte sich in den vergangenen Wochen als möglicher republikanischer Kandidat für die Wahl im November 2012 ins Gespräch gebracht und auf Stimmen aus dem rechten, rassistischen Wählerrand gehofft. Der 64-Jährige konnte sich in Umfragen teilweise bereits auf die vorderen Plätze schieben.

Für Aufregung hatte der Baulöwe auch damit gesorgt, dass er die seit Jahren kursierenden "Geburtsgerüchte" um Obama erneut kräftig angefacht hatte. Sie besagen, dass Obama nicht in den USA geboren worden sei und somit kein recht auf das Amt habe. Die erneute öffentliche Diskussion führte dazu, dass das Weiße Haus schließlich eine vollständige Geburtsurkunde veröffentlichen ließ.

Kritiker hatten Trump vorgeworfen, überhaupt keine politischen Ambitionen zu haben. Sein Ziel sei es lediglich gewesen, seine NBC-Reality-Fernsehsendung "The Apprentice" gute Quoten zu verschaffen und seine Marke zu stärken.

als/dpa