Bayerische Fallgruben - DER SPIEGEL
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Theater Bayerische Fallgruben

• aus DER SPIEGEL 13/1996
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In der Sketchparade »Bayern Open« geht es zu wie bei einem Tennismatch: Mit Tempo fliegen einem die Pointen um die Ohren. Serviert werden sie in den Münchner Kammerspielen vom Schauspieler und Satiriker Gerhard Polt, 53, der an diesem Theater zuletzt mit »Tschurangrati« überzeugte, einer Gaudi-Revue über internationales Amigowesen. Sein neues Programm »Bayern Open« versammelt kabarettistische Fallgrubengeschichten mit langer Nachbrennkraft. Es spielt in einem antidemokratischen Kurort, wo »keiner gezwungen wird, Minderheit zu sein«, und den leutselige Grobiane bevölkern: Tennistrainer, Drehbuchautoren, Gastwirte; allesamt pc - »patriotisch korrekt«. Für die Musik sorgen erneut die Biermösl Blos'n, sie geben schräge Gebirgsschützenmeditationen und eigenwillige Volkslieder zum besten. Ein Kabarettabend, der den Besucher ins tiefste Bayern entführt; Game, Set, Match: Polt.

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