»Bella Martha« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Bella Martha«

• aus DER SPIEGEL 16/2002
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sekunden im Mund, Stunden im Magen, Jahre auf den Hüften - so ist das mit allem, was gut schmeckt. Sandra Nettelbecks Film widersteht jedoch der filmischen Völlerei und achtet stattdessen auf die schlanke erzählerische Linie: ein bisschen Liebe, ein bisschen Freundschaft, eine Prise Tragik. Dennoch ist nicht Schmalhans Küchenmeister, sondern die bezaubernde Martina Gedeck. Sie spielt eine geniale, etwas neurotische Köchin, die sich nach dem Tod der Schwester um ihre Nichte kümmern muss. Als Martha einen Assistenten in der Küche bekommt, den sie um seine leichtere Lebensauffassung beneidet, entstehen amüsante Turbulenzen.

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