»Big Night«. - DER SPIEGEL
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KINO IN KÜRZE »Big Night«.

Von Jenny Hoch
• aus DER SPIEGEL 17/1997
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Ein kleines Restaurant Ende der Fünfziger in New Jersey, die Besitzer, zwei gegensätzliche Brüder aus Italien: Primo (Tony Shalhoub), Purist und visionärer Koch, und Secondo (Stanley Tucci, Ko-Autor und Ko-Regisseur), reger Pragmatiker und Träumer des amerikanischen Traums. Vor dessen Erfüllung aber steht die Bank - der Laden läuft nicht, denn die US-Bürger jener Zeit akzeptieren Spaghetti mit Soße, aber keine fremdländischen Spezialitäten. Nun soll »Buona-Sera«-Sänger Louis Prima werbewirksam im »Paradise« speisen, und so investieren die Brüder ihr letztes Geld, um eines der erlesenen Nachtmähler des Kinos zu zelebrieren. Aufgetafelt wird eine deliziöse, herzerwärmende Commedia culinaria, die besonders jene wehmütig stimmt, die mit leerem Magen im Lichtspielhaus sitzen.

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