»Birth«. - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Birth«.

• aus DER SPIEGEL 52/2004
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Im Schattenreich zwischen Leben und Tod, von »Orpheus in der Unterwelt« bis »The Sixth Sense«, verliert der Zuschauer leicht den Überblick. In »Birth«, einem wahren Hochglanzprodukt des untoten Genres, ereilt dieses Schicksal auch die reiche New Yorker Witwe Anna (Nicole Kidman). Zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes ringt sie sich zu einer neuen Ehe durch, als plötzlich ein zehnjähriger Junge (Cameron Bright) auftaucht und behauptet, er sei ihr verstorbener Gatte. Mit intimen Details aus ihrem Leben verstört der ernst dreinblickende Bengel die trauernde Frau und mischt ihre saturierte Familie auf. Mit großartigen Darstellern - neben Kidman vor allem Lauren Bacall - und durch den virtuosen Einsatz von Kamera und Musik verwandelt Regisseur Jonathan Glazer ("Sexy Beast") die krude Reinkarnationsposse in eine suggestive Stilübung.

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