»Bis später, Max!« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Bis später, Max!«

• aus DER SPIEGEL 15/2009
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besteht aus drei unspektakulären, aber eleganten Mini-Tragikomödien. Schon als junger Filmemacher hat der Deutsche Jan Schütte, 51, den besonderen Biotop der jüdischen Immigranten am Rande New Yorks entdeckt und später in seinem Spielfilm »Auf Wiedersehen, Amerika« (1994) liebevoll in Szene gesetzt. Auch damals gehörte der Wiener Theaterveteran Otto Tausig zu Schüttes Ensemble, und nun ist der zarte Tausig, 87, mit seinem wunderbaren Eigensinn und Altherrencharme ins Zentrum dieses neuen Schütte-Films gerückt, der zurückkehrt in diese jüdisch-amerikanische Immigrantenwelt und zu ihrem großen Chronisten, dem Literatur-Nobelpreisträger Isaac B. Singer. Schüttes Stoff sind drei fein miteinander verknüpfte Singer-Erzählungen - lokalisiert in Neuengland, Kalifornien und Miami - mit jeweils ganz ähnlicher Hauptfigur: Jedes Mal geht es um einen beschwingten alten Charmeur und Herzensbrecher, der noch einmal auf sein Glück bei den Damen hofft - ein dreifaches Tausig-Vergnügen.

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