»Brombeerzeit« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Brombeerzeit«

• aus DER SPIEGEL 25/1998
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Drei hübsche junge Frauen in Uniform, temperamentvolle Städterinnen, die als Freiwillige auf einem Bauernhof beim Melken und Mistschippen, Pflügen und Rübenhacken mittun: »The Land Girls« (so der Originaltitel) beschwört die Kriegsjahre in Südengland herauf, als tatkräftig eine Frauen-Hilfsarmee an der landwirtschaftlichen Heimatfront die Versorgung in Gang hielt. Der herzhafte, altmodisch freundliche Film von David Leland (nach einem Roman von Angela Huth) schaukelt zwischen Amüsantem und Sentimentalem dahin, gönnt jeder Heldin eine Nacht mit dem gutmütigen Jungbauern und kippt erst am Ende ins Moralisch-Melodramatische ab, weil ja ein Krieg nicht ausgehen kann, ohne daß ein wenig gestorben wird. Luftwaffen-Liebhaber können eine echte Messerschmitt 109 über die Szenerie knattern sehen, von den titelgebenden Brombeeren jedoch fehlt jede Spur.

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