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• aus DER SPIEGEL 24/1972
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Die Geschwindigkeit, mit der dem -- geplatzten -- Buch-Schwindel des Jahrzehnts das Buch über den Schwindel folgt, ist schon schwindelerregend: Kein halbes Jahr nach der Hughes-Irving-Affäre ist jetzt in New York »Hoax« (Schwindel) erschienen, die »Inside-story der Howard Hughes/Clifford Irving-Afräre«, recherchiert und geschrieben von dem Londoner »Sunday Times«-Reporterteam Fay, Chester und Linklater. Und bereits diesen Monat soll die deutsche Ausgabe vorliegen: beim Verlag Hoffmann und Campe ("Love Story") unter dem Titel »Bluff-Story«. Noch vorher brachte der Lübbe-Verlag die Memoiren des einstigen Hughes-Vertrauten Noah Dietrich auf den deutschen Markt: »Howard Hughes -- Milliardär und Mythos«. Clifford Irving selbst, der für seine gefälschte Hughes-»Autobiographie« aus dem Dietrich-Manuskript entlehnt hatte, sitzt noch an seiner eigenen Darstellung der Affäre. Eine weitere Affären-Folgeerscheinung steht für September zu erwarten: die Autobiographie der Ex-Irving-Freundin Nina van Pallandt. Das Buch der Baronin und Popsängerin aus Dänemark, das der New Yorker Verlag Walker für eine »sechsstellige« Vorauszahlung erwarb, soll freilich »nicht nur von der Hughes-Affäre handeln«.

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