Schauspielerin Parker: Mutmaßlich endgültiger Abschied
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Zum Abschied von »And Just Like That« Bye-bye, Carrie
Die Serie »Sex and the City« gilt bis heute vielen als zeitlos gelungen: Mit viel Gespür für Mode und Emanzipationsthemen erzählte sie bis 2004 von vier Freundinnen in ihren Dreißigern, die in New York leben, lieben und – wenn auch bisweilen in erstaunlich geringem Maße – arbeiten. Nun hat sich Sarah Jessica Parker, 60, mutmaßlich endgültig von ihrer Hauptrolle als Autorin Carrie Bradshaw verabschiedet: »Carrie Bradshaw hat 27 Jahre lang meinen beruflichen Herzschlag bestimmt«, so Parker auf Instagram. »Ich weiß, dass andere sie genauso geliebt haben wie ich.« Den zweiten Teil des Statements könnte man mittlerweile wohl hinterfragen.
Denn Anlass für Parkers emotionale Worte war die Ankündigung, dass das »Sex and the City«-Sequel »And Just Like That...« nach der dritten Staffel nicht mehr verlängert wird. Und diese Fortsetzung, die von Carrie und ihren Freundinnen erzählt, die auch mit Ende fünfzig noch unverschämt gut angezogen sind und Liebesprobleme haben, gilt vielen Fans als misslungen. Ein häufiger Vorwurf: rudimentär durchdachte Plots und lieblose Modernisierungsversuche. Dazu kamen peinliche Fehler im Drehbuch, so wurde der Tod einer Nebenfigur offenbar versehentlich zweimal erzählt.
Funkelnde Oberfläche
Die Enttäuschung der Fans ist einerseits verständlich. Gerade auf den letzten Metern wurde »And Just Like That...« zu einer Nummernrevue mit exquisit angezogenen Menschen in Vintage-Dior-Blusen, die Unfug treiben.
Andererseits liegt ihr aber auch eine falsche Erwartung zugrunde: Denn schon die jüngere Carrie interessierte sich stets mehr für das nächste gute Outfit als für Feminismusdebatten und Politik. Und in »And Just Like That...« war die funkelnde Oberfläche, die dieses Universum eben auch so unwiderstehlich machte, auf jeden Fall noch in Fülle vorhanden.
Carrie mag vielleicht nicht vermisst werden. Ihr Stil wird es sicherlich.