»Deep Blue« - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 86 / 107

Kino in Kürze »Deep Blue«

• aus DER SPIEGEL 5/2004
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

lässt den Zuschauer eintauchen wie nie zuvor in die grandiose, bizarre Welt der Ozeane, in einen nassen Kosmos des Fressens und Gefressenwerdens: Ein Eisbär auf Waljagd, leuchtende Tiefseegeschöpfe, die blitzend Beute locken, Tausende sich wie synchron bewegende winzige Sardinen, immerzu verfolgt von Raubfischen. Gezeigt wird die gigantische, nächtliche Migration Millionen verschiedenster Lebewesen, die zur Nahrungssuche aus der Tiefe in flachere Wasserschichten schwimmen, der Meeresboden mit seinen heißen Quellen in 5000 Meter Tiefe, den nur eine automatische Kamera heil erreichen kann. Drei Weltmeere, eisig oder warm, sieben Kilometer Filmmaterial und fünf Jahre Dreharbeit brauchten die BBC-Dokumentarfilmer Alastair Fothergill und Andy Byatt für dieses magische Seestück mit Musik. Die wurde komponiert von George Fenton und rauschend eingespielt von den Berliner Philharmonikern.

Zur Ausgabe
Artikel 86 / 107