»Der 200-Jahre-Mann«. - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Der 200-Jahre-Mann«.

• aus DER SPIEGEL 10/2000
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»Man ist stets gern zu Diensten«, sagt die blecherne Haushaltshilfe (Robin Williams) der Familie Martin und verzieht dabei keine Miene. Aber in dem langlebigen Roboter Andrew, Modell »NDR-114«, stecken mehr als nur Kabel und Dioden: Er ist kreativ und vorwitzig, und je mehr er im Lauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte lernt, desto mehr will er: andere Gesichtsausdrücke und die Freiheit. Außerdem forscht Andrew - in dieser bedeutungsvoll blechscheppernden Leinwandfassung einer Science-Fiction-Kurzgeschichte von Isaac Asimov - nach dem Sinn seines Lebens, und so geht er auf die Suche nach anderen Putzrobotern, die ähnlich fühlen wie er. Fehlanzeige. Aber er findet die Liebe, die in einem Film von Chris Columbus ("Mrs. Doubtfire") nicht fehlen darf. Zum zweiten Mal spielt Williams unter dessen Regie eine aufopferungsvolle Haushaltskraft der etwas anderen Art. Aber diesmal wollten sich die US-Zuschauer nicht von seinem Meister-Proper-Charme einseifen lassen: »Der 200-Jahre-Mann« spielte weniger als 60 Millionen Dollar ein.

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