»Der Cuba Coup« - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 86 / 121

Kino in Kürze »Der Cuba Coup«

• aus DER SPIEGEL 28/2001
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Kuba-Begeisterung der Deutschen ist ungebrochen: Wim Wenders feierte die Musiker des »Buena Vista Social Club« in einer Dokumentation, diese Woche kommt Wirtschaftsminister Werner Müller auf ein paar Cohibas vorbei, und auch der Schauspieler Peter Lohmeyer war gerade da, um - nach »Kleines Tropikana« (1998) - bereits seinen zweiten Film mit dem kubanischen Regisseur Daniel Díaz Torres zu drehen. Diesmal spielt Lohmeyer, 39, einen deutschen Ganoven, der sich als schwedischer Literaturprofessor ausgibt und bei einer kubanischen Gastfamilie einmietet. Natürlich verliebt sich der Gangster in die Tochter des Hauses, natürlich ist ihr Vater Polizist, und natürlich wird die allgegenwärtige Tristesse Havannas wieder derart hübsch in Szene gesetzt, dass auch Fidel Castro seine Freude daran haben dürfte. Die Krimikomödie ist zwar etwas langatmig geraten, hat aber morbiden Charme.

Zur Ausgabe
Artikel 86 / 121