Dev Patel: Action gegen Frust - DER SPIEGEL
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Dev Patel Action gegen Frust

• aus DER SPIEGEL 16/2024
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Xavier Collin / Image Press Agency / ddp images

Nur sechs Darsteller in sechs Jahrzehnten – in Sachen Stabilität ist James Bond der in Großbritannien regierenden konservativen Partei weit voraus. Die hat in 14 Jahren Herrschaft bald ihren fünften Premier verschlissen. Doch anders als bei den Torys, für die derzeit der indischstämmige Rishi Sunak in der Downing Street wohnt, sind in Bond-Filmen Migranten noch immer unterrepräsentiert. Als ein aussichtsreicher Kandidat für die Rolle des Agenten gilt seit Jahren Dev Patel, 33. Wie Sunak hat der Schauspieler, der in der Hauptrolle von »Slumdog Millionaire« (2008) bekannt wurde, indische Vorfahren. Nun ist Patel im Film »Monkey Man« im Kino zu sehen, einem Actionspektakel, bei dem er zum ersten Mal Regie geführt und am Drehbuch mitgearbeitet hat. Der Titel bezieht sich auf einen affenköpfigen Hindugott, die Geschichte spielt in Indien. Er sei großer Fan des Actiongenres, so Patel zur BBC. Und doch sei er frustriert, dass indischstämmige Briten dort bislang kaum vorkämen. Die Frage nach Bond wies er im selben Interview diplomatisch von sich. Im Filmgeschäft gelten ähnliche Regeln wie in der Politik: Nur wer gut dementiert, schafft es ganz nach oben.

sha
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