»Dogma«. - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Dogma«.

• aus DER SPIEGEL 16/2000
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»Gott sei Dank, ich bin Atheist«, hat der große Lästerer Luis Buñuel gesagt; sein Nachfahr Kevin Smith, 29, könnte dagegenhalten: »Weiß der Teufel, ich bin gläubig.« Drei kleine, unverschämt witzige Sex-Komödien aus seinem Heimatrevier New Jersey, in denen er den lieben Gott einen braven Mann sein ließ, haben Smith eine wachsende, begeisterte Fan-Schar eingebracht. Dieser Ruhm ermöglichte ihm nun, mit einer Hand voll Star-Freunden, die Verwirklichung des lang gehegten Wunschprojekts »Dogma«, einer fromm-frivolen Himmelfahrtsburleske, die den Vergleich mit Buñuels Pilger-Farce »Die Milchstraße« nicht scheut. Zwei verstoßene Engel (Matt Damon und Ben Affleck) wollen sich mit List durch ein Schlupfloch, natürlich in New Jersey, in den Himmel zurückschummeln, was durch die Einmischung von Teufeln und Propheten, einem Apostel, einem Seraphim und einer Muse zum schrillen Action-Comic wird. Den lieben Gott spielt Alanis Morissette, himmlisch lächelnd, doch stumm. Da sie aber auch einen Song beigesteuert hat, ist dies der erste angemessene Film zum Heiligen Jahr.

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