»Driven« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Driven«

• aus DER SPIEGEL 46/2001
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

ist zwischen Boliden und Blondinen hin- und hergerissen. Wenn die Kamera nicht den Rennwagen nachjagt, saust sie die kurvenreichen Strecken entlang auf Brüste und Hinterteile zu, als wollte sie weibliche Knautschzonen testen. Der Film ist also eher ein tiefer gelegtes Vergnügen und wurde nicht zuletzt für den deutschen Markt entworfen. Das erklärt die vielen aus Film, Funk und Fernsehen bekannten Nasen: Jasmin Wagner alias Blümchen will Til Schweiger alias Beau Brandenburg einen Kuss geben, Verona Feldbusch geht ein paarmal durchs Bild und zieht die Blicke von den Blondinen ab. Einige amerikanische Kleindarsteller wie Sylvester Stallone und Burt Reynolds dürfen auch mitspielen. Inszeniert wurde das Ganze vom fliegenden Finnen Renny Harlin. Der Autorennen-Filmer zeigt uns allerdings eine bizarre Mischung aus Formel-1-Zirkus und US-Cart-Serie. Die Sportfans werden lauter aufheulen als alle Motoren.

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