AUTOREN Ein liederlicher Heiliger
Die Braut trug Schwarz, als ahnte sie, dass mit der Heirat ein langer Leidensweg beginnen würde. Das Schicksal hatte Consuelo Suncin de Sandoval zur Witwe vorbestimmt.
Es war ein höchst ungleiches Paar, das sich am 23. April 1931 auf Schloss Agay bei Cannes vor dem Priester einfand. Die Frau, klein, zerbrechlich und von südländischer Schönheit, wirkte auf die Trauzeugen wie ein exotischer Vogel. Der Mann, ernst und massig, im Sonntagsanzug, sah aus wie ein Bauer, der von einer Beerdigung kommt.
Beide hatten es in Frankreich, und darüber hinaus, schon zu einer gewissen Berühmtheit gebracht: Antoine de Saint-Exupéry, damals 30, als Flugpionier und Autor eines ersten Romans ("Südkurier"); Consuelo, wahrscheinlich 30, aber mit ihrem Geburtsdatum nahm sie es nicht so genau, als Frau des 1927 verstorbenen Schriftstellers Enrique Gómez Carrillo, der lange Zeit sein Geburtsland Guatemala und später Argentinien als Konsul in Paris vertreten hatte.
Während ihrer Ehe mit Gómez Carrillo (es war bereits ihre zweite) sprach jedermann von Consuelo als dem »kleinen Vulkan aus El Salvador, der Feuer über die Dächer von Paris speit«. Selbst Malerin und Bildhauerin, fesselte sie den eher zur Schwermut neigenden Saint-Exupéry mit ihrem stürmischen, überschäumenden Charakter. Ohne den Irrflug der Gefühle, den die 13 Jahre währende Ehe mit ihren zahllosen Brüchen und Wiederannäherungen bilden sollte, wäre aus dem schriftstellerischen Anfänger vermutlich nie jener berühmte »Saint-Ex« geworden, ein französischer Mythos und Nationalheld, den jedes Kind kennt. Denn Consuelo ist die Rose mit den vier Dornen, der »Kleine Prinz« ist aus dem lodernden Feuer ihrer Liebe und seiner Schuldgefühle geboren.
Nun bricht der Vulkan noch einmal aus, über ein halbes Jahrhundert nachdem Saint-Exupéry von einem Aufklärungsflug über den französischen Alpen am 31. Juli 1944 nicht mehr zurückgekommen ist. Die Erinnerungen der Rose, die jetzt in deutscher Übersetzung erscheinen, haben in Frankreich schon voriges Jahr für einen Eklat gesorgt*.
Consuelos Memoiren, 20 Jahre nach ihrem Tod aus einer vergessenen Kiste hervorgekramt, trüben die offizielle Hagiografie, mit der Saint-Exupéry seit seinem tragischen Ende verehrt wird. Ohne eine rachsüchtige Abrechnung zu sein, decken sie die dunklen Tiefen einer Beziehung auf, die lange für nebensächlich gehalten wurde. Und sie zeigen einen unsteten und untreuen Mann, der seine Frau wie sein Eigentum behandelt, der geliebt werden will, ohne zu lieben, der flieht und wiederkommt, frei sein möchte und doch abhängig bleibt.
Saint-Exupéry war nicht der ruhige, starke Held, sondern, mit den Augen seiner Frau gesehen, ein emotional schwankender, von Ängsten erfüllter Mensch, der sich sein Leben lang selbst suchte und nicht finden konnte. Das Leid, das seine Unreife und sein Narzissmus verursachten, schien er zu brauchen, denn die Gewissensqualen, die es ihm bereitet hat, beflügelten seine künstlerische Phantasie.
Die kleine Ehefrau des großen Saint-Exupéry wurde von der Familie wie von den postumen Legendenbildnern des Schriftstellers nach Kräften ignoriert und herabgesetzt. Sie störte den Mythos wie ein vulgärer Fauxpas in einem ansonsten tadellos aristokratischen Leben. Die Verwandtschaft schmähte die Fremde aus El Salvador als »die Kino-Gräfin«, ein »wunderliches, launisches Persönchen«, gurrend und kokett.
»Schreiben Sie mir, schreiben Sie mir ab und zu«, flehte Saint-Exupéry die in New York zurückgebliebene Consuelo zu seinem 44. Geburtstag an, wenige Wochen vor seinem Absturz über dem Mittelmeer: »Ihr Brief bringt Frühling in mein Herz.«
Was niemand wusste: Sie hat geschrieben - und ihre Version der gemeinsamen Lebensgeschichte, den imaginären Dialog mit dem Verschwundenen, geheim gehalten. Kurz nach Saint-Exupérys Tod begann Consuelo in der Einsamkeit ihres amerikanischen Exils, die Saga ihrer Ehe mit dem geliebten Quälgeist handschriftlich zu notieren, in grammatisch und syntaktisch nicht immer ganz sicherem Französisch. Sie tippte die Blätter sorgfältig ab und steckte alles in einen schwarzen Karton.
Inmitten einer Fülle von anderen Dokumenten - Zeichnungen, Briefen, Telegrammen, unveröffentlichten Gedichten - lagerte der Nachlass in den verschlossenen Kisten und Koffern, die Consuelo bei der Rückkehr nach Frankreich in einem Keller deponiert hatte. Obwohl die Witwe das Andenken des für Frankreich gefallenen Saint-Exupéry hochhielt, ihn modellierte und porträtierte, ließ sie die Zeugnisse der Vergangenheit wie aus einer seltsamen Scheu heraus ruhen.
Als Consuelo 1979 starb, hatte sie ihren Hausgehilfen und Chauffeur José Martínez-Fructuoso zum Universalerben bestimmt. Nach und nach durchforschte der die Schatztruhen. Aber er zögerte, mit den gefundenen Memoiren an die Öffentlichkeit zu gehen. Erst der 20. Todestag von Consuelo und der 100. Geburtstag von Saint-Exupéry bewogen ihn schließlich, die Dokumente dem Biografen Alain Vircondelet anzuvertrauen, der am Institut catholique in Paris unterrichtet.
Überglücklich, beschloss Vircondelet, die »Erinnerungen an eine unsterbliche Liebe« herauszugeben. Die Neffen und Nichten des kinderlos gebliebenen Saint-Exupéry bezichtigten ihn daraufhin des »Verrats«. An seinem Institut tauchten Schmähschriften gegen den vermeintlichen Schänder des nationalen Denkmals auf. »Ich habe sogar anonyme Todesdrohungen bekommen«, berichtet der Wissenschaftler. Er muss sich gegen Fälschungsvorwürfe zur Wehr setzen und fragt voller Zweifel: »Kann man heute noch wirklich frei über Saint-Exupéry forschen und schreiben, ohne angegriffen und gejagt zu werden, sobald man an den Heiligenschein rührt?«
»Die Rose des kleinen Prinzen« wurde ein Bestseller, der Verlag Plon hat die Rechte in 21 Länder vergeben. Kein Wunder: »Der kleine Prinz« selbst gilt als das am meisten gedruckte Buch nach der Bibel - übersetzt in mehr als 120 Sprachen, sogar in deutsche Dialekte. Allein in Frankreich verkaufte er sich seit 1945 fast neun Millionen Mal. An den Autorenrechten verdienen die Erben noch immer schätzungsweise fünf bis zehn Millionen Francs im Jahr. Die wahre Zahl wird wie ein Geheimnis verschwiegen, denn »die Familie«, so ein Sprecher des Verlags Gallimard, »ist sehr empfindlich«.
Dabei wollte Vircondelet, der die Erinnerungen mit einem Vorwort versah, gar nicht zum Bilderstürmer werden, sondern Saint-Exupéry mit dem jetzt entdeckten Manuskript auf neue Weise zum Leben erwecken: »Diese Memoiren bringen ihn uns näher; er wird dadurch mit einem Mal anrührender und weniger schulmeisterlich, wahrer und faszinierender.«
Consuelo, die junge Witwe von Gómez Carrillo, lernte Saint-Exupéry 1930 in Buenos Aires kennen, wo sie beim Präsidenten um eine Pension für die diplomatischen Dienste ihres angesehenen Gatten nachsuchen wollte.
Leider war in der argentinischen Hauptstadt gerade eine Revolution angekündigt, und zwar präzise für den folgenden Mittwoch. Dagegen sei nichts zu machen, versicherte ein Minister der Besucherin, aber der Präsident, allgemein »Don El Peludo« (der Langhaarige) genannt, sei weise und erfahren: »Er möchte sich nicht einmischen, sondern wartet in aller Ruhe ab, bis die Revolution zu ihm kommt.«
In dieser turbulenten Atmosphäre stellte ein Freund ihr bei einem Cocktail-Empfang im Hotel einen großen, sehr dunklen Mann vor: »Antoine de Saint-Exupéry, ein Flieger. Er wird Ihnen Buenos Aires von oben zeigen und auch die Sterne. Denn er liebt die Gestirne über alle Maßen.«
Der dunkle Fremde war dermaßen groß, dass Consuelo die Augen zum Himmel erheben musste, um ihn anzusehen. Er schob sie in einen Sessel, ging vor ihr in die Hocke und hielt sie am Arm fest. Ein Omen: »Wider Willen fühlte ich mich wie sein Opfer, gefangen in diesem Polstersessel, aus dem ich nicht entkommen konnte.« Auf Consuelos Gesicht zeichnete sich »die Furcht eines Vogels in der Falle« ab, während der neue Bekannte sie mit Fragen bedrängte.
Saint-Exupéry, damals Chef der Luftpostgesellschaft Aeroposta, die nach Patagonien flog, spielte sich als »Herr der Lüfte« auf und bat Consuelo mitsamt ihren Freunden umstandslos, ihn zum Rollfeld außerhalb der Stadt zu begleiten, wo sie eine silbrige Maschine erwartete. Consuelo hatte Angst vorm Fliegen, aber »wir waren ihm ausgeliefert«, erzählt sie. Saint-Exupéry nötigte sie auf den Sitz des Co-Piloten. Die anderen Gäste nahmen hinter einem dicken Vorhang in der Passagierkabine Platz.
Der seltsame Franzose erzählte tausend Geschichten über die Fliegerei. Er amüsierte sich damit, ihr Angst einzujagen, indem er die Maschine über dem Río de la Plata steigen und sinken ließ. Plötzlich legte er die Hand auf ihre Knie und streckte ihr die Wange entgegen: »Würden Sie mich küssen?«
Als die Umworbene sich weigerte, griff er zu einem Trick, den er wahrscheinlich schon öfter angewandt hatte: Er stellte den Motor ab. »Küssen Sie mich, oder ich lasse die Maschine abstürzen«, verlangte er.
Die störrische Consuelo tat so, als sei ihr das einerlei. Sie sei sowieso traurig, da sie gerade erst ihren Mann verloren habe. Saint-Exupéry startete den Motor von neuem und probierte einen Erpressungsversuch anderer Art. »Ich weiß, Sie küssen mich nicht, weil ich zu hässlich bin«, sagte er. Sie sah Tränen wie Perlen aus seinen Augen rollen und auf seine Krawatte tropfen, »und mein Herz zerfloss vor Zärtlichkeit«. Die frisch Verliebten küssten sich minutenlang, während das Flugzeug schaukelte, stieg und sank. Allen Passagieren war übel, hinter sich hörten die beiden sie jammern und stöhnen.
Noch in der Maschine machte Saint-Exupéry seiner neuen Flamme einen Heiratsantrag und begeisterte sich über ihre Hände: »Was für winzige Händchen! Kinderhände! Schenken Sie sie mir für immer!«
So romantisch-kitschig begann zwischen Consuelo und ihrem »Tonio« ein Verhältnis, das fortan ständig zwischen exaltiertem Überschwang und schmollender Bitternis schwankte. Sie verlobten sich, während die Revolution ausbrach, und rannten Hand in Hand durch den Kugelhagel auf den Straßen. Zum Glück kapitulierte der weise alte Peludo bald bedingungslos in seinem rosa Palast.
Saint-Exupéry hatte sich wie eine Naturgewalt in Consuelos Leben gezwängt, und obwohl ihr schnell Bedenken gegen »diese unmögliche Verbindung mit einem grimmigen Vogel« kamen, brachte sie nicht den Mut auf, vor ihm zu fliehen. Der fliegende Ritter überschüttete sie mit Liebesbriefen und bot ihr alles: sein Herz, seinen Namen, sein Leben.
Aber sie spürte von Anfang an auch, dass er ihr die Rolle einer Ehefrau wie in einem Theaterstück antrug, und sie wusste nicht, ob sie wirklich Lust hatte, sie zu spielen. War es nicht besser, die Witwe des großen Gómez Carrillo zu bleiben? Oder sollte sie versuchen, aus diesem unberechenbaren Jungen selbst einen großen Mann zu machen? »Bringen Sie ihn zum Schreiben, und man wird von Ihnen beiden sprechen«, riet ihr ein Freund, der Saint-Exupéry gut kannte.
Tatsächlich hegte Consuelo bei allen Selbstzweifeln große Pläne mit ihrem Tonio. »Die Frau eines Piloten zu sein ist ein Beruf, die Frau eines Schriftstellers zu sein ein heiliges Amt«, stellte sie fest.
Saint-Exupéry hatte in Buenos Aires das Konzept für seinen zweiten Roman im Gepäck, der nach Consuelos Rat den Titel »Nachtflug« bekommen sollte. Auch sie verstand sich auf sentimentale Erpressung. Die beiden hatten ein kleines Haus gemietet. Abends schloss sie ihren Verlobten in seinem Studio ein, und nur gegen Vorlage von fünf oder sechs fertigen Manuskriptseiten durfte er das zukünftige Eheschlafzimmer betreten: »Nicht vorher. Er liebte mein kleines Spiel.«
Die beabsichtigte Eheschließung ließ auf sich warten, obwohl das Paar allmählich der Skandal von Buenos Aires wurde. Argentinische Diplomaten warfen Consuelo vor, mit ihrem Benehmen dem Andenken des verstorbenen Gómez Carrillo zu schaden. Die junge Frau musste eine weitere Schwäche an ihrem Künftigen erkennen: Antoine brachte es nicht über sich, ohne seine Mama zu heiraten.
Die Mama indes zeigte sich beunruhigt, ebenso die ganze Familie derer von Saint-Exupéry. Denn im französischen Landadel heiratete man eine begüterte Frau aus den eigenen Kreisen, in denen die Eltern und Großeltern einander schon gekannt hatten. Dagegen eine Lateinamerikanerin, eine zweifache Witwe gar ... wenigstens war sie katholisch.
Die Verwandtschaft machte Front gegen den koketten Eindringling, der den arglosen Antoine offenbar behext hatte. Man wollte ihre Geschichten aus El Salvador, dem Land der Erdbeben und Vulkane, nicht hören, nichts wissen von lateinamerikanischen Adelstiteln und Maya-Vorfahren, auf die sie sich berief. Consuelo, Tochter eines Militärs und bescheidenen Kaffeepflanzers, verfügte über eine blühende Phantasie.
Auch der berühmte André Gide, ein Freund der Familie, examinierte die Kandidatin mit honigsüßer, fast femininer Stimme. Sein Urteil fiel negativ aus. In sein Tagebuch schrieb er über Saint-Exupéry: »Aus Argentinien hat er ein neues Buch und eine Verlobte mitgebracht. Das eine gelesen, die andere gesehen. Ich habe ihn sehr beglückwünscht; jedoch vor allem zum Buch.«
Dennoch spendierte der homoerotische Dichter, der die Gesellschaft von alten Frauen und jungen Männern vorzog, als Hochzeitsgeschenk ein Vorwort für »Nachtflug«.
Das Buch trug Saint-Exupéry den Prix Femina ein, und der schreibende Pilot stieg zum Kultautor der Pariser Intellektuellenszene auf. Fast jeden Abend wurde er auf Partys, Empfängen und Diskussionsveranstaltungen herumgereicht. Wenn er nach Hause kam, waren seine Taschentücher voller Lippenstift. Die parfümierten Billets doux seiner Verehrerinnen versteckte er zwischen seiner schmutzigen Wäsche. Consuelos spanisches Blut geriet in Wallung. Doch Eifersucht und eheliche Treue galten auf den frivolen literarischen Soireen als deplatziert.
Bald ist sie nur noch die Frau, die Szenen macht. Ein reizbares Geschöpf mit Asthma und Migräneanfällen. »Wie kannst du sie nur ertragen?«, fragen Saint-Exupérys Freunde. Geldsorgen, häufige Umzüge, langes Warten auf die Heimkehr des Piloten, Unfälle, missglückte Test- und Rekordversuche, Tonios Seitensprünge und Gemütsschwankungen zehren die Ehe aus.
Consuelo muss in eine Schweizer Nervenklinik, wo Ärzte und Pfleger sie noch
mehr zu Grunde richten. Aber Saint-Exupéry bleibt Mitgefühl fremd, als könne er sich in Romanfiguren, aber nicht in einen lebendigen Menschen hineinversetzen. Er betrachtet seine Frau als die Magd des Herrn. Sie soll immer für ihn da sein, wenn er sie braucht, und still dulden, wenn er sie nicht braucht, sie soll ihn bedingungslos umsorgen, ohne dass er ihr verpflichtet wäre.
Aber auch Consuelo erkennt ihren schrecklichen Irrtum: »Ich glaubte, auch ich besäße ein Recht auf die Bewunderung, die seinem Werk zuteil wurde. Ich glaubte, es gehöre uns beiden. Tatsächlich ist die Schöpfung eines Künstlers dessen ureigenster Besitz.«
Schon 1938 lebten Consuelo und Antoine in Paris faktisch getrennt, ohne ganz voneinander lassen zu können. Er kam unangemeldet zu ihr, wie ein Mann, der seine Mätresse besucht. Dass sie ihn umgekehrt aufsuchte, verbat er sich. Einmal, als sie es dennoch tat, bemerkte sie gerade noch einen grünen Rock, der sich ins Badezimmer flüchtete - ihr Mann hatte wieder einmal Damenbesuch.
Sehr spät, als Saint-Exupéry 1943 aus den USA nach Nordafrika in den Krieg zog, setzte ihm die Reue so zu, dass er in Depressionen versank. Vielleicht spürte er das nahe Ende, vielleicht führte er es sogar unbewusst herbei. Die Fortsetzung des »kleinen Prinzen«, die er nach dem Krieg zu schreiben versprach, wollte er Consuelo widmen, seiner Rose, die er so ungerecht und egoistisch behandelt hatte.
Für Kampfeinsätze war er eigentlich schon zu alt und dickleibig. Schmerzgeplagt von Verletzungen aus früheren Abstürzen, bestand er darauf zu fliegen. Wie immer durchschaute ihn Consuelo, wie immer vergab sie ihm: »Sie wollten sich läutern, Sie wollten sich in diesem Fluss aus Kugeln und Maschinengewehrfeuer reinwaschen.«
Es gab nach dem Krieg kein Grab, auf dem sie um ihren Helden hätte trauern können. Consuelo de Saint-Exupéry ruht auf dem Père-Lachaise-Friedhof in Paris, an der Seite ihres früheren Mannes Gómez Carrillo. ROMAIN LEICK
* Consuelo de Saint-Exupéry: »Die Rose des Kleinen Prinzen -Erinnerungen an eine unsterbliche Liebe«. Aus dem Französischen vonBarbara Röhl. Marion von Schröder Verlag, München; 320 Seiten;39,90 Mark.* Mit Assistentin Françoise Giroud bei der Verfilmung von"Südkurier«.