»Emma« - DER SPIEGEL
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KINO IN KÜRZE »Emma«

Von Jenny Hoch und Knut Henkel
• aus DER SPIEGEL 15/1997
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ist unter Jane Austens Romanheldinnen die mit dem Spatzenhirn: als Persönchen entzückend, doch vorlaut und besserwisserisch in Liebesangelegenheiten, insbesondere wenn es um ihre besten Freundinnen geht. Und sie meint es immer so gut. Aus Leichtfertigkeit richtet sie also einiges Gefühlsverwirrungsunheil an, dessen Behebung dieser britisch-ländlichadligen Sittenkomödie aus dem frühen 19. Jahrhundert ihren Stoff gibt. Der amerikanische Theater- und Drehbuchautor Douglas McGrath führt hier erstmals Regie, mit erfreulicher Eleganz, und er hat in der Amerikanerin Gwyneth Paltrow als Hauptdarstellerin ein wahres Sonnenscheinchen. In Sachen Jane Austen schien ein Ende des Verfilmungsbooms absehbar, da es ja nur sechs Romane gibt. Aber nein, eine neue, diesmal britische »Emma«-Verfilmung ist bereits wieder im Kasten.

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