Emmy-Awards 2023: »Succession« liegt bei Nominierungen vorn - DER SPIEGEL
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Wichtigster internationaler TV-Preis »Succession« liegt bei den Emmy-Nominierungen vorn

Schwarzer Humor und Horror kommen im Fernsehen an: Bei den Emmy Awards dominieren Serien, die sich satirisch mit Medien und Gesellschaft beschäftigen – oder mit der Zombie-Apokalypse.
Medienmogul Logan Roy, gespielt von Brian Cox, in einer Szene aus »Succession«
Medienmogul Logan Roy, gespielt von Brian Cox, in einer Szene aus »Succession«

Medienmogul Logan Roy, gespielt von Brian Cox, in einer Szene aus »Succession«

Foto: HBO / Sky

Die Mediensatire »Succession«  und die postapokalyptische Serie »The Last of Us«  gehen bei den diesjährigen Emmy-Nominierungen mit den meisten Chancen ins Rennen. »Succession« führt mit 27 die Liste der Nominierungen an, »The Last of Us« bekam 24 Nominierungen, die Gesellschaftssatire »The White Lotus«  23 und die Fußballserie »Ted Lasso«  21. »Succession«, »Ted Lasso« und »The White Lotus« hatten schon im vergangenen Jahr viele der begehrtesten Fernsehpreise der Welt abgeräumt.

Als Schauspieler sind unter anderem Stars wie Jeff Bridges, Kieran Culkin, Daniel Radcliffe, Christina Applegate, Claire Danes, Jessica Chastain, Rachel Brosnahan, Kevin Hart und Elisabeth Moss nominiert.

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Ebenfalls nominiert ist unter anderem Barack Obama. In der Kategorie »Bester Erzähler« könnte der frühere US-Präsident einen Emmy für die Dokureihe »Working: What We Do All Day« gewinnen. Im vergangenen Jahr hatte Obama in dieser Kategorie seinen ersten Emmy einsammeln können, damals für seine Sprecherrolle in der Netflix-Dokureihe »Our Great National Parks«. Auch Obamas Ehefrau Michelle ist nominiert. Gemeinsam mit Moderatorin Oprah Winfrey könnte sie einen Preis für die Spezialsendung »The Light We Carry« gewinnen.

Die Preisträger der Emmys sollen bei einer großen Gala am 18. September bekannt gegeben werden. Das sei allerdings nur der »derzeit geplante« Termin, hieß es bei der Verkündung. Durcheinanderwirbeln könnte die Planungen ein möglicher Doppelstreik: Bereits seit dem 2. Mai streiken in den USA die Drehbuchautoren, zudem standen die Schauspielerinnen und Schauspieler am Mittwoch vor einer möglichen Arbeitsniederlegung. »Wir hoffen, dass die Gewerkschaftsverhandlungen zu einem gerechten und schnellen Ergebnis kommen«, sagte der Chef der Emmy-Veranstalter, Frank Scherma, bei der Verkündung der Nominierungen.

cpa/dpa