EURODISC. - DER SPIEGEL
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NEU IN DEUTSCHLAND EURODISC.

• aus DER SPIEGEL 42/1965
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Die zum Gütersloher, Bertelsmann-Konzern gehörende Firma nimmt künftig Schallplatten der staatlich sowjetischen »Melodia« ins Repertoire. Die ersten in Moskauer Studios aufgenommenen, aber in Westdeutschland gepreßten Langspielplatten werden in diesem Monat vorgelegt. Vom berühmten Borodin-Quartett gespielt, kommt Peter Tschaikowskis »Streichquartett Nr. 2« heraus (S 73 587 KK); »Russische Ouvertüren« musiziert das Orchester des Moskauer Bolschoi-Theaters (S 73 597 KK); »Russische Volkslieder« werden von einem Chor der Sowjetarmee und vom Bolschoi-Baß Iwan Petrow gesungen (S 73 581 IU und S 73 595 IU). Als eigenen Beitrag zum Koexistenzprogramm ließ Eurodisc den ersten deutschsprachigen Querschnitt der Oper »Boris Godunow« produzieren (S 72 765).

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