Fliegendes Wasser in Seoul - DER SPIEGEL
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Fliegendes Wasser in Seoul

• aus DER SPIEGEL 24/1988
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Vom Bau stehen erst die Fundamente, die Musik ist noch nicht zu Ende komponiert, doch am 8. September soll es losrocken in Seoul: Das Goethe-Institut bestreitet den offiziellen Kulturbeitrag der Bundesrepublik zu den Olympischen Spielen mit einer »Kunst-Disco« - einem »ungewöhnlichen Treffpunkt für die Jugend«. 25 Musiker komponieren und produzieren Disco-Sound von 24 Stunden Dauer, gepreßt auf 36 LPs, die einzigen, die den Disc-Jockeys zur Verfügung stehen werden. Zu den Gags zählen fliegendes Wasser, Kletterkünstler, Super-Laser-Shows, und alle 15 Minuten ist ein Kurzspektakel geplant: Musiker oder Tänzer, die sich frei durch den Raum bewegen, auch mal ein Stehgeiger, der sich von der Decke abseilt. Die Kosten von 4,6 Millionen Mark teilen sich das Auswärtige Amt und Sponsoren.

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