Folk: Steve Forbert
»Einen gewaltigen Erfolg, und zwar bald« hatte die »New York Times« 1977 dem Sänger und Songschreiber Steve Forbert, 24, prophezeit, als er noch durch die Folk-Clubs von Greenwich Village tingelte. Vergleiche mit dem jungen Bob Dylan wurden bemüht, als Forberts erste Platte, »Alive on Arrival« erschien. Mit weicher, rauchiger Stimme singt Forbert selbstgedichtete Alltagspoesie zu eingängigen Melodien, Liebe und Schmerz, schlichte Lebensweisheiten und Alltagsbeobachtungen packt er in geschickt gebaute Verse. Mit seiner ersten Platte hatte der schmächtige Sänger aus Meridian/Mississippi bei den Kritikern Erfolg, für die zweite, in Nashville aufgenommene (Titel: »Jackrabbit Slim") handelte er sich den Vorwurf glatter Kommerzialität ein. Dafür hat sich der vorausgesagte Erfolg beim Publikum eingestellt: »Alive on Arrival« verkaufte sich über 200 000 mal, auch »Jackrabbit« klettert zur Zeit in den US-Hitparaden nach oben.