Kino in Kürze »Forrester - Gefunden«.
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DER SPIEGEL 9/2001
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Der Filmemacher Gus Van Sant, 48, einst als kreativer Kopf gefeiert, hat sich aufs Kopieren verlegt: Erst drehte er Hitchcocks »Psycho« Einstellung für Einstellung nach; jetzt hat er seine eigene Erfolgssaga »Good Will Hunting« aufs Pauspapier gelegt. Wieder trifft ein begabter Junge aus der Unterschicht auf einen väterlichen Ratgeber, der ihm den Weg zu sich selbst - und zum Erfolg - weist. Dass es diesmal ein literaturbesessener schwarzer Schüler (Rob Brown) ist, der von der Weisheit eines Schriftstellermuffels (Sean Connery) profitiert, trübt den Déjà-vu-Effekt nur unwesentlich. Als weitere Remakes bieten sich an: »Der Name der Rose« in einer Start-up-Firma statt im Kloster und die »Love Story« mit schwuler Besetzung.