Abstrakte Kunst: US-Maler Jules Olitski gestorben - DER SPIEGEL
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Abstrakte Kunst US-Maler Jules Olitski gestorben

Die Werke des Malers und Bildhauers Jules Olitski hängen in vielen großen Museen dieser Welt, er gilt als wichtiger Vertreter der abstrakten Kunst. Jetzt starb der gebürtige Ukrainer mit 84 Jahren in New York.
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New York - In den sechziger Jahren hatte sich der Maler und Bildhauer Jules Olitski einen Namen als Vertreter der sogenannten Farbfeld-Malerei gemacht, die auf die Wirkung von großen, homogenen Farbflächen setzt. Im darauf folgenden Jahrzehnt wandte er sich stärker der strukturellen Malerei und Metallarbeiten zu. Nach Angaben seiner Tochter erlag der gebürtige Ukrainer im Alter von 84 Jahren am Sonntag einem Krebsleiden, berichtete die "New York Times".

Olitski war nach der Hinrichtung seines Vaters auf dem Gebiet der heutigen Ukraine mit seiner Mutter und seiner Großmutter in die Vereinigten Staaten geflohen und in New York aufgewachsen. Er war ein äußerst produktiver Künstler und präsentierte seine Werke im Laufe seiner langen Karriere weltweit in mehr als 150 Einzelausstellungen. Heute sind seine Bilder in vielen großen Museen zu sehen - zum Beispiel im Metropolitan in New York, im Guggenheim-Museum und im Museum of Modern Art.

Das Urteil der Kritiker ist laut "Times" dennoch inzwischen gespalten. Einige sehen in ihm einen wichtigen Wegbereiter des Minimalismus, andere werfen ihm einen rein dekorativen Ansatz vor.

hoc/dpa