Arnold Schwarzenegger Lieber Terminator als Gouverneur
Los Angeles - Action-Star Schwarzenegger, 54, dessen neuer Film "Collateral Damage" an diesem Wochenende in den US-Kinos anläuft, will in diesem Jahr nicht für den Gouverneursposten in Kalifornien kandidieren, sondern sich verstärkt seiner Filmkarriere widmen. Wegen der bevorstehenden Dreharbeiten zu der dritten "Terminator"-Folge und einer möglichen Fortsetzung der Agenten-Farce "True Lies" habe der aus Österreich stammende Schauspieler seine politischen Ambitionen erst einmal hinten angestellt, berichteten US- Medien am Mittwoch.
Politischen Wirbel löste unterdessen "Collateral Damage" (deutsch: Kollateralschaden) aus, in dem Schwarzenegger einen Feuerwehrmann spielt, der seine Familie durch ein Bombenattentat kolumbianischer Rebellen verliert. Ursprünglich sollte der Action-Streifen im Oktober in den USA anlaufen, wurde aber nach den Terroranschlägen vom 11. September verschoben. Kolumbianische Gruppen protestierten in dieser Woche gegen die ihrer Meinung nach klischeehafte Darstellung ihrer Landsleute als Drogenschmuggler und Terroristen. Ein Kirchenvertreter erklärte in New York, dass "Collateral Damage" sowohl Kolumbianer, Feuerwehrleute als auch die Opfer vom 11. September beleidige.
-
1 Min
-
2 Min
In einem Interview mit dem US-Sender NBC verteidigte Schwarzenegger seinen Film (Regie: Taylor Hackford). Er zeige gerade, dass man Menschen nicht in einen Topf werfen dürfe. "Das ist eine Geschichte darüber, was Amerika Kolumbien antut, und was Kolumbianer, ein paar wenige Kolumbianer, Amerika antun und welchen Schaden dies anrichtet."