Augenblick: Kopfzerbrechen - DER SPIEGEL
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Augenblick Kopfzerbrechen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Foto: REUTERS

Gemeinhin haben Männer ja nichts als Frauen im Kopf, Fußball vielleicht noch und Geld. Nicht so jedoch dieser Mao-artige Mann. Dem steckt ein kleiner Lenin im Schädel.

Gut getan hat ihm das aber nicht. Bei seinen chinesischen Landsleuten, dem Künstler- und Bruderpaar Gao Brothers jedenfalls kam der große Genosse aus Gold auf eine Art unter den Hammer, die im realen Leben ziemlich schmerzhaft gewesen wäre.

Die Event-Künstler aus Peking vergingen sich an dem großen Vorsitzenden bei der Verleihung des Kandinsky-Preises in Moskau. Der ging dieses Jahr an den russischen Künstler Alexej Beljaew-Gintowt, der - wie einige andere der Preisträger auch - Symbole von Diktaturen in seiner Kunst verwendet. Wogegen am Rande der Veranstaltung dann auch gleich ein paar linksextreme Jugendliche protestierten, die Beljaew-Gintowt die Propagierung des Faschismus und eine Ästhetisierung des Grauens vorwarfen.

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