Berlin: André Schmitz wird neuer Kultur-Staatssekretär - DER SPIEGEL
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Berlin André Schmitz wird neuer Kultur-Staatssekretär

Vorhang auf für den neuen Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz. Seine erste Rolle wird die des Schlichters und Sanierers sein: In der Hauptstadt warten bedürftige Opernhäuser auf ihn.
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Berlin - Er tritt kein leichtes Erbe an: Senatskanzleichef Schmitz soll am kommenden Donnerstag vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zum neuen Staatssekretär für Kultur ernannt werden. Dort erwartet ihn zuerst der schwelende Streit um die Berliner Opernhäuser.

Am gleichen Tag soll Wowereit erneut zum Regierungschef der zweiten rot-roten Koalition gewählt werden. Er wird künftig selbst die politische Verantwortung für das Ressort Kultur übernehmen. Dabei vertraue er auf die Arbeit eines kompetenten Staatssekretärs, hatte Wowereit bei der Verkündung der Ressortaufteilung zwischen SPD und Linkspartei gesagt.

Schmitz ist gelernter Jurist und hat bereits praktische Erfahrungen in der Kulturszene: Der 49-Jährige arbeitete früher als Verwaltungsdirektor unter anderem am Stadttheater Hildesheim und an der Berliner Volksbühne. Erfahrungen in der Kulturpolitik sammelte er in der Hamburger Kulturbehörde.

Auch die Berliner Opern sind ihm vertraut: 1997 wurde er geschäftsführender Direktor der Deutschen Oper Berlin. Dort war er seit dem Tod Götz Friedrichs im Dezember 2000 auch kommissarischer Intendant.

Darüber hinaus saß der Oberhausener in zahlreichen Kulturgremien, darunter bei der Filmförderungsanstalt (FFA), dem Medienboard Berlin-Brandenburg und im Kuratorium des Deutschen Historischen Museums in Berlin.

Wowereit berief ihn im Jahr 2001 zum Chef der Senatskanzlei im ersten rot-roten Senat Berlins.

amg/dpa